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20. Oktober 2011 4 20 /10 /Oktober /2011 00:22

Nur ein Neustart kann helfen, meint Dirk Müller, Börsenmakler und Bestseller-Autor. Im Interview erklärt er, warum der Fehler im System liegt und der Euro nicht funktioniert.

Dirk Müller im Interview„Wir sind in der Endphase“ - Systemkritik aus analytischen Überlegungen heraus - keine sozialromantik

Herr Müller, die Finanzkrise begann mit einer Immobilienkrise, dann kam die Bankenkrise, jetzt haben wir die Staatsschuldenkrise – wie kommen wir da wieder raus?

Indem wir ganz von vorn anfangen. Unser Finanzsystem ist am Ende. In den USA beträgt die Gesamtverschuldung der Bürger, des Staates und der Industrie bereits 400 Prozent des Bruttoinlandsprodukts – das ist historisch einmalig. Das führt dazu, dass ein großer Teil dessen, was die Bürger erwirtschaften, für Zinsdienste abfließt. Diese Zinsen werden in der Regel nicht wieder in die Wirtschaft investiert, sondern stapeln sich bei denjenigen, die bereits sehr viel besitzen. Das soll nicht klassenkämpferisch klingen – ich gehöre keiner Partei an. Ich erkläre nur, wie das System funktioniert beziehungsweise dass es nicht ewig funktioniert.

Sie meinen, der Fehler liegt im System?

Unser Finanzsystem ist so beschaffen, dass es alle paar Jahrzehnte neu gestartet werden muss. Der grundlegende Fehler ist folgender: Alles Geld, was wir erzeugen, ist Schuldgeld. Das heißt: Geld entsteht, indem jemand einen Kredit aufnimmt. Allem Geld, das im Umlauf ist, steht auf der anderen Seite Kredit gegenüber. Wenn die Staaten extrem hohe Schulden haben, dann muss auf der anderen Seite jemand sein, der genau diese Summe an Vermögen hat. Wenn die Bundesrepublik jährlich 40 Milliarden an Zinsen für ihre Schulden zahlt, dann muss irgendjemand 40 Milliarden an Zinsen kassieren.

Dann gleicht sich doch alles wieder aus.

Das könnte man meinen. Das Problem ist nur: Über die Jahrzehnte sammelt sich das Geld bei immer weniger Menschen an, während die Masse immer weniger davon hat. Für den Bürger spielt es am Ende gar keine Rolle, wo in diesem System die Schulden liegen – er zahlt am Ende immer; er zahlt seine eigenen Schulden sowieso, die des Staates über die Steuern, und die der Unternehmen über die Produkte, die er kauft, weil da die Zinsen in die Preise eingerechnet sind.

Die privaten Haushalte in Deutschland sind vermögend.

Die privaten Haushalte in Deutschland haben fünf Billionen Euro an Vermögen. Aber das Geld ist sehr ungleich verteilt. Die Hälfte der Bevölkerung hat davon nur vier Prozent. Und die obersten zehn Prozent besitzen fast zwei Drittel dieses Vermögens. Das geht so lange gut, bis die Masse die Zinslast nicht mehr tragen kann, bis sie den Gürtel nicht mehr enger schnallen und der Staat keine Leistungen mehr streichen kann.

Haben wir nichts aus vergangenen Krisen gelernt?

Nur weil wir in den letzten Jahrzehnten keine Staatspleiten in Europa hatten, denken wir, wir seien schlauer als vorherige Generationen. Das sind wir nicht. Wir machen die gleichen Fehler. Nur eines ist anders: Früher gab es die Globalisierung nicht. Die Staaten waren relativ abgeschlossene Systeme. Wenn einer zusammengebrochen ist, hat das nicht gleich alle anderen mitgerissen. Wenn das jetzt passiert, dann ist das nicht mehr beschränkt auf ein oder zwei Länder. Deshalb hat die aktuelle Krise eine ganz andere Dimension als frühere.

Wann sind wir an dem Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht?

Ich wage keine Prognose, wann das so weit sein wird. Aber wir sind in der Endphase. Es wird – wie alle paar Jahrzehnte – zu dem kommen, was ich als ‚Reset’ bezeichne. Das kann innerhalb der nächsten zwei, drei Jahre geschehen. Es kann sein, dass wir noch zehn Jahre so weitermachen – was ich allerdings nicht glaube.

Was müssen wir uns unter einem Neustart des Systems vorstellen?

Es wird zu einer Umverteilung von oben nach unten kommen, die kann innerhalb weniger Monate oder über ein, zwei Jahre ablaufen. Denjenigen, die Ansprüche an den Staat haben, wird etwas weggenommen, die Masse wird entlastet. Im ersten Moment wird das einen riesigen Aufschrei geben. Aber langfristig werden die Bürger so entlastet, weil sie in den darauffolgenden Jahren weniger an Angaben zahlen müssen. Nach einem solchen ‚Reset’ ist es in der Vergangenheit meist zu einem deutlichen Wirtschaftsaufschwung gekommen.

Den einen etwas wegnehmen, den anderen etwas geben – das funktioniert bei Robin Hood. Aber wie soll das im echten Leben vonstatten gehen?

So etwas geht mal mehr, mal weniger friedlich vonstatten. Es kann zum Beispiel über eine große Inflation passieren. Es kann eine Währungsreform sein. Denkbar ist auch eine fiskalische Lösung, etwa durch brutal hohe Spitzensteuersätze wie während des New Deal im Amerika der 30er-Jahre. Oder es kommt zu einem Schuldenschnitt. Was im Moment im Fall von Griechenland diskutiert wird, ist nichts anderes, als eine Umverteilung von oben nach unten. Den Besitzern von griechischen Staatsanleihen – also den Banken, den Versicherungen und der EZB – wird etwas weggenommen, die Masse der Griechen wird entlastet.

Wird der Euro überleben?

Wir haben einen kardinalen Fehler gemacht. Wir haben die Währungsunion angefangen mit Staaten, die völlig unterschiedliche Voraussetzungen mitgebracht haben. Jedes Land braucht die Währung, die zu seiner Wirtschaftskraft passt. Wenn die Griechen zur Drachme zurückkehren würden, würde die massiv abwerten. Da sind wir uns alle einig. Das heißt aber im Umkehrschluss, dass die jetzige Währung der Griechen, der Euro, viel zu stark ist für das Land. Damit werden sie nie auf einen grünen Zweig kommen. Es sei denn, wir sind bereit, auf Jahrzehnte eine Transferunion zu akzeptieren und jedes Jahr Milliarden zu überweisen.

Der Euro ist mehr als eine gemeinsame Währung, es geht auch um die europäische Integration. Wollen Sie die aufs Spiel setzen?

Ich glaube nicht, dass der Euro Europa zu mehr Einigkeit verhelfen wird. Im Gegenteil: Der Euro ist eine Gefahr für die europäische Einigung, aufgrund der Ungleichgewichte, die er hervorruft. Wenn es heißt: Der Euro bringt uns den Frieden, dann ist das Unsinn. Ich denke nicht, dass wir Krieg gegen Polen oder Briten führen, weil die eine andere Währung haben. Wir müssten erst eine politische Einheit schaffen, die Steuergesetze und Finanzpolitik vereinheitlichen, demokratische Strukturen schaffen. Dann würde eine Währungsunion Sinn ergeben, aber nicht vorher. Wir müssen die Reihenfolge einhalten.

Es heißt immer, Deutschland sei der große Profiteur des Euros. Ist das ein Märchen?

Sie müssen nur unterscheiden, wer davon profitiert. Vor allem die Exportwirtschaft profitiert, weil sie Wettbewerbsvorteile durch den weichen Euro genießt. Die Bürger haben davon wenig gemerkt. Weil sie in einer für ihre Leistung zu schwachen Währung bezahlt werden. Dadurch sinkt ihre Kaufkraft und letztlich die Binnennachfrage. Deshalb hängen wir ja so stark vom Export ab. Wir machen momentan genau das, was den Chinesen vorgeworfen wird. Wir ergaunern uns Vorteil. Die Chinesen halten ihre Währung niedrig, indem sie sie an den schwachen Dollar koppeln. Wir koppeln unsere Währung an Griechenland und Portugal.

Wenn wir die D-Mark hätten, hätten wir die gleichen Probleme wie die Schweiz – die Währung wäre viel zu hoch bewertet.

Die D-Mark würde deutlich aufwerten, das ist richtig. Ich glaube aber nicht, dass dadurch unser Export zusammenbrechen würde. Wir waren früher auch mit einer starken D-Mark Exportweltmeister. ich fordere aber gar nicht unbedingt eine Rückkehr zur D-Mark. Vorstellbar ist auch ein Euro der starken Kernländer Europas.

Herr Müller, Griechenland steht vor der Pleite. Davon sind reihenweise europäische Banken betroffen. Sollten die Wackelkandidaten im Notfall gestützt werden?

Dirk Müller: Das grenzt aus meiner Sicht an Veruntreuung von Steuergeldern. Man versucht, zu lavieren, zu verschleppen und das Unabwendbare hinauszuzögern. Der Leidensweg wird dadurch immer länger. Bereits vor anderthalb Jahren hätte man Griechenland in die geordnete Insolvenz gehen lassen müssen. Das wäre mit Sicherheit billiger geworden, als Milliarden und Abermilliarden nach Griechenland zu schieben und am Ende doch den Schuldenschnitt zu machen und die Banken zu stützen.

Wollen Sie, dass Banken pleitegehen?

Was ist daran so dramatisch? Die Banken wussten doch, auf was sie sich einlassen. Die haben griechische Bonds gekauft, weil sie dabei etwas mehr Rendite als bei Bundesanleihen bekamen.

Wenn die Banken wackeln, stünden Tausende Sparer vor den Filialen, um ihr Geld abzuheben. Das hätte katastrophale Folgen.

Der Staat kann sich an den Banken beteiligen, aber nur an dem Teil, der für die Realwirtschaft wichtig ist und wo die Konten der Bürger liegen, also der Geschäftsbank. Die Zockerabteilung der Banken, die soll ruhig den Bach runtergehen. Und wenn sich der Staat an den Banken beteiligt, dann soll er bitteschön auch hinterher am Gewinn beteiligt werden; nicht wie bei der Commerzbank, wo sich der Staat über den Tisch ziehen lassen hat. Die Commerzbank sorgt mit Bilanztricks dafür, dass sie von ihren Gewinnen nichts an den Steuerzahler zahlen muss.

Was haben Sie eigentlich gegen die Banken?

Die Banken sind offenkundig gar nicht mehr in der Lage, ihre Funktion für die Realwirtschaft zu erfüllen. Wir hören von EADS, dass die französischen Banken nicht mehr in der Lage sind, Flugzeuge zu finanzieren, weil sie sich auf allen möglichen Märkten verzockt haben. Mittlerweile hat der Großteil des Geschäfts gar nichts mehr mit der Realwirtschaft zu tun, sondern liegt im spekulativen Bereich. Damit haben die Banken lange extrem gut verdient. Aber jetzt, wo es schiefgeht, da soll bitteschön der Steuerzahler einspringen. Das ist nicht in Ordnung.

Sind Banker nicht lernfähig?

Wir haben nichts aus dem ersten Teil der Finanzkrise gelernt, es geht so weiter wie vorher. Niemand sollte darauf hoffen, dass die Finanzwelt eine Selbstregulierung einführt. Das wäre ja schlecht für das Geschäft. Die Politik ist in der Verantwortung, Grenzen zu ziehen.

Verstehen die Politiker überhaupt die Zusammenhänge?

Ich kenne Politiker, die ausgesprochen gut informiert sind. Aber das sind nur wenige. Die meisten haben überhaupt keine Ahnung, was passiert. Die Konsequenz ist, dass diese Leute mit einem Ackermann die Finanzkrise diskutieren sollen. Da spielen Leichtmatrosen mit Konteradmirälen Schiffe versenken. Wenn Ackermann dabei nicht die Interessen seines Hauses vertreten würde, wäre das fahrlässig. Das kann man ihm nicht vorwerfen. Der Politik werfe ich vor, dass sie sich so leicht beeinflussen lässt und sich das Know-how von den Banken holt. Man fragt die Wölfe, wie man die Schafe schützen soll. Das kann nicht funktionieren.

Was kann denn funktionieren?

Die Politik muss sich emanzipieren von den Banken. Es gibt riesige Apparate, riesige Ministerien. Da muss das Know-how hin. Das heißt aber auch, dass die Mitarbeiter besser bezahlt werden als bisher. Für Regionalliga-Gehälter bekomme ich keine Champions-League-Spieler. Wenn die Politik das nicht schafft, muss das auf Druck der Straße geschehen. Ich hoffe nur, dass das friedlich abgeht. Die Menschen spüren, dass etwas gewaltig schiefläuft. Die Proteste gehen gerade erst los, sie sind noch zaghaft, aber das kann sich schnell ändern. Auch die Montagsdemonstrationen in der DDR haben klein angefangen, auch auf dem Tahrir-Platz in Kairo haben wenige angefangen.

Ein selbsternannter Börsenexperte hat kürzlich in einem Interview mit der BBC für einen Eklat gesorgt. Er sagte, die Welt werde beherrscht von Goldman Sachs. Stimmen Sie zu?

Ich habe das auch gesehen - er hat doch recht. Der Einfluss von Goldman Sachs ist kaum zu unterschätzen. Schauen Sie sich nur an, wie viele Banker in den letzten Jahren in verantwortliche Positionen in der Politik gekommen sind - und welche Lobbypolitik sie dort betreiben. Als Finanzminister hat Hank Paulson seinem früheren Arbeitgeber Goldman Sachs während sehr wohlwollend bedient, etwa im Zusammenhang mit der Rettung von AIG.

Sie sind selbst Teil der Finanzwelt, verdienen gutes Geld damit. Auf der anderen Seite üben Sie heftige Kritik. Wie schaffen Sie diesen Spagat?

Für mich ist das kein Widerspruch. Es gibt einen anständigen, ehrlichen Teil der Finanzwelt. Für den spreche ich. Nur leider bestimmen die Schweinehunde, wo es an den Märkten langgeht.

Haben Sie einen guten Rat für Anleger, die ihr Geld in Sicherheit bringen wollen?

Ich rate dazu, reale Werte zu kaufen. Die Aktie ist ein realer Wert, weil sie die Beteiligung an einem Unternehmen darstellt. Papiergeld hat dagegen keinen realen Wert, da steht nichts Echtes dahinter. Allerdings sollte man in diesen unsicheren Zeiten nicht alles auf Aktien setzen, ohne die Positionen abzusichern, entweder durch Optionsscheine oder Eurex-Optionen. Die Absicherung kostet ein paar Prozent an Rendite, aber das ist es wert.

Ist die Gefahr groß, dass die Märkte wieder abstürzen?

Die Märkte können jederzeit einbrechen, so wie im August und September, als der Dax fast 30 Prozent verloren hat. Auf dem Weg nach unten sollte man nach und nach Gewinne aus den Verkaufsoptionsscheinen mitnehmen und dafür mehr Aktien kaufen. Denn irgendwann steigen die Aktien wieder. Ein Unternehmen wie Siemens wird auch in Zukunft Gewinne erwirtschaften, in welcher Währung auch immer. Und wenn der Absturz doch ausbleiben sollte – auch gut. Dann bin ich mit Aktien nach oben voll dabei.

Fühlt sich ein Mister Dax eigentlich besser, wenn die Kurse steigen oder wenn sie fallen?

Ich kann Ihnen sagen, dass ich heilfroh bin, wenn die Nummer hier durch ist und wir die Krise hinter uns haben.

Für Ihr Geschäft dürften Krisenzeiten besser sein. Die Vorträge sind besser besucht und Ihre Bücher verkaufen sich dann auch besser.

Das weiß ich nicht mal. Natürlich will ich Geld verdienen, dafür bin ich in diesem Beruf. Aber genauso wichtig ist mir, den Leuten nichts zu erzählen, an das ich nicht selber glaube. Ich bin niemand, der den Leuten fantastische Renditen verspricht. Wenn die Menschen ihre Kaufkraft erhalten können, ist in der jetzigen Situation schon viel gewonnen. Bei mir hat sich noch nie jemand beschwert, dass er Haus und Hof verloren hätte, weil er meinem Rat gefolgt ist. Wenn die Krise etwas Gutes hat, dann das: Die Menschen fangen endlich an, sich um ihr Geld zu kümmern.

Herr Müller, wir danken Ihnen für das Interview.

Zur Person

Der Makler Als Börsenhändler lag Dirk Müllers Arbeitsplatz fast zehn Jahre lang direkt unter der großen Anzeigetafel mit der Dax-Kurve in der Frankfurter Börse. Die Fotografen lichteten ihn gerne vor der Tafel ab, denn sein Gesichtsausdruck passte meist zur Stimmung an der Börse. Die Medien verpassten ihm den Titel „Mister Dax“.

Der Ratgebe :r Die Medien entdeckten, dass Müller nicht nur gute Miene zum Dax machen konnte, sondern etwas zu den Märkten zu sagen hat. Inzwischen kennen ihn viele auch als Buchautor. Sein erstes Buch „Crashkurs“ schaffte es auf den Bestsellerlisten ganz nach oben. Ein Nachfolgeband „Cashkurs“ ist vor kurzem erschienen.

Quelle: handelsblatt  18.10.2011 TITEL = Dirk Müller im Interview„Wir sind in der Endphase“

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Privatvermögen wachsen trotz Krise

Ungeachtet der Finanz- und Wirtschaftskrise sind die weltweiten Privatvermögen zwischen 2000 und Mitte dieses Jahres um 117 auf 231 Billionen Dollar (167 Bio Euro) gewachsen. Das geht aus einem globalen Vermögensbericht hervor, den die Schweizer Großbank Credit Suisse veröffentlichte.

Das Gesamtvermögen der Haushalte dürfte in den kommenden fünf Jahren um 50 Prozent sogar auf 345 Billionen US-Dollar im Jahr 2016 steigen, was einem Wachstum von 8,4 Prozent pro Jahr entspreche.

Der "Global Wealth Report" der Credit Suisse analysiert das Vermögen der gesamten erwachsenen Weltbevölkerung, etwa von 4,5 Milliarden Menschen. Die Analyse umfasse das Vermögensspektrum von den sehr vermögenden bis zu den weniger gut gestellten, aber rasch wachsenden mittleren und unteren Schichten der Wohlstandspyramide, schreibt die zweitgrößte Bank der Schweiz. Als Vermögen gilt die Summe der Vermögenswerte abzüglich Schulden, wobei die Vermögenswerte finanzielle und nicht-finanzielle Aktiva - vorwiegend Immobilien - beinhalten.

Nach diesem Bericht dürfte das Nettovermögen pro Erwachsener 2016 weltweit 70 700 US-Dollar erreichen und damit fast 40 Prozent über dem Stand von 2011 liegen. Schätzungen zufolge wird China Japan als zweitreichstes Land der Welt ablösen. 2016 dürften die Haushalte im Reich der Mitte 39 Billionen US-Dollar besitzen, die japanischen 31 Billionen. Die USA dürften mit 82 Billionen US-Dollar an privatem Vermögen Spitzenreiter bleiben. Mit deutlichem Abstand an vierter und fünfter Stelle folgen Frankreich mit 20,1 Billionen und Deutschland mit 19,6 Billionen US-Dollar.

In den nächsten fünf Jahren dürften die aufstrebenden Volkswirtschaften deutlich aufholen. Das Vermögen sowohl in China als auch in Afrika insgesamt wird der Studie zufolge um über 90 Prozent zulegen. Noch bessere Aussichten haben Indien und Brasilien, wo sich das persönliche Vermögen bis 2016 mehr als verdoppeln dürfte. Der wichtigste Faktor in den entwickelten Wirtschaften ist nach diesen Berechnungen die Höhe des Haushaltseinkommens.

Quelle: http://web.de/magazine/finanzen/geld/13942472-privatvermoegen-wachsen-trotz-krise.html

weiter lesen: http://web.de/magazine/finanzen/geld/13942472-privatvermoegen-wachsen-trotz-krise.html#.A1000145

weiter lesen: http://web.de/magazine/finanzen/geld/13942472-privatvermoegen-wachsen-trotz-krise.html#.A1000145

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Published by Entrüster - in Finanzkonflikt
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