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20. Oktober 2011 4 20 /10 /Oktober /2011 23:05

ver.di ruft seine Mitglieder zur Beteiligung an der Demonstration „Raus aus Afghanistan“ am 3. Dezember 2011 anlässlich der Petersberger Konferenz in Bonn auf.

"Wir fordern den umgehenden Abzug der ISAF-Truppen aus Afghanistan. Bis zum Abzug der ISAF-Truppen sollen humanitäre - und zivilgesellschaftliche Organisationen strikt von militärischen Aktivitäten getrennt sein, um ihrer Aufgabe gerecht werden zu können. Notwendig ist eine stabile und demokratische Regierung, die Frieden und Menschenrechte in Afghanistan gewährleistet. Wir fordern die Intensivierung der Hilfe zum Wiederaufbau. Dafür wollen wir ein Zeichen setzen."

Hier gibt es die Anträge 212 und 221 des Ver.di Bundeskongresses zum nachlesen.

Unter dem Motto "Sie reden von Frieden, Sie führen Krieg - Truppen raus aus Afghanistan!" werden am 3. und am 4. Dezember 2011 eine bundesweite Demonstration sowie eine internationale Konferenz stattfinden. Diese sollen ein kraftvolles Zeichen gegen die menschenfeindliche Politik des Krieges setzen. Des Weiteren sind Aktionen des Zivilen Ungehorsams für den 5. Dezember geplant, dem Tag der internationalen Afghanistan Regierungskonferenz.  Hier die Audiofiles

Hier gibt es die Pressemitteilung

Afghanistan wird seit mehr als 30 Jahren von Krieg überzogen – erst durch den Stellvertreterkrieg zwischen der Sowjetunion und den durch die USA/CIA finanzierten Mudjahedin, dann durch Bürgerkriege, jetzt durch die NATO. 10 Jahre nach dem offenkundigen Scheitern der militärischen Invasion der NATO, mehren sich auch in der politischen Klasse unseres Landes die kritischen Stimmen.
Was ist aber die Konsequenz: Abzug aller Truppen und Wiedergutmachung durch massive Unterstützung eines Aufbauprozesses entsprechend den Wünschen und Bedürfnissen der AfghanInnen, wie das die Friedensbewegung fordert? Mitnichten!
In vielen offiziellen Dokumenten wird jetzt von einem Truppen-Abzug bis 2014 und eine Übertragung der Verantwortung auf die afghanische Regierung und ihre Armee gesprochen. So auch in der Einladung zu der Außenministerkonferenz in Bonn im Dezember 2011. Der Text der Einladung ist unserer Ansicht nach „von einem völligen Realitätsverlust getragen und die Fortsetzung der bewussten Täuschung der Öffentlichkeit über den Truppenabzug bis 2014“. Die Realität von Krieg und Terror werden in der Einladung quasi geleugnet, eine geradezu unwirkliche Situation des Landes Afghanistan wird gezeichnet.

"Sie reden vom Frieden, sie führen Krieg. Truppen raus aus Afghanistan" unter diesem Motto fordert das Protestbündnis gegen Peterberg II die Absage des Afghanistan-Gipfels Anfang Dezember in Bonn.
Im Interview berichtet Dr. Jens Peter Steffen, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit in der Organisation  "Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs, Ärzte in sozialer Verantwortung" (IPPNW).
hier kann man sich das Interview anhören

Quelle: http://www.afghanistanprotest.de/

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Published by Entrüster - in Friedensbewegung
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