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29. Juni 2012 5 29 /06 /Juni /2012 18:45

„Eine demokratische Gesellschaft braucht einen funktionierenden öffentlich-rechtlichen Rundfunk“, erklärte Frank Werneke, stellvertretender Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) anlässlich des weltweiten UNESCO-Aktionstages für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk Mitte Juni.

Deshalb gelte es, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu stärken, vor allem im Internetzeitalter. „Manche glauben, dank des Internets sei der öffentlich-rechtliche Rundfunk längst überfüssig geworden. Das Gegenteil aber ist der Fall“, so Werneke. Denn ein von der Allgemeinheit fnanzierter Rundfunk garantiere auch im Netz Zugang zu seriösen Informationen, saubere Recherche und unabhängige Berichterstattung.

Insofern sei der öffentlich-rechtliche Rundfunk ein Leuchtturm in der Informationsfut des weltweiten Netzes und gewährleiste verlässliche und hohe Standards, die es zu verteidigen gelte.

Wenn die jungen Leute das Internet als Informationsmedium Nummer eins nutzten, dann müsse der öffentlich-rechtliche Rundfunk seine Angebote auf diese Nutzungsgewohnheiten ausrichten. Hier dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk Steine in den Weg zu legen, bedeute, ihm die Zukunft zu verbauen. Schließlich gelte der öffentlich-rechtliche Auftrag auch im Internet.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sei kein Selbstzweck: „Der von uns allen durch Gebührengelder bezahlte Rundfunk hat einen klaren gesellschaftlichen Auftrag. Er soll uns mit unabhängigen Informationen versorgen, unsere Kultur und Bildung fördern, uns aber auch anspruchsvoll unterhalten.“

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Radiosiegel für gute Volontärsausbildung

Qualität im Radio will die INITIATIVE RADIOSIEGEL fördern. In ihr haben sich Landesmedienanstalten, Verbände, Institutionen, Gewerkschaften und Ausbildungseinrichtungen zusammengeschlossen. Das RADIOSIEGEL will als Gütezeichen Impulse für eine vielfältige professionelle Volontärsausbildung setzen. Es zeichnet private Radiostationen aus, die den Volontären mit ihrem Ausbildungsangebot einen gelungenen Einstieg in das Berufsleben bieten. Die Volontärinnen und Volontäre können sich selbst für ihre Sender bewerben.

Wesentlich für nachhaltigen Erfolg im Radio sei neben anderen Faktoren der regionalen Verankerung, der Zielgruppenansprache und der richtigen Musik auch die Ausbildung des Radionachwuchses, so eine Mitteilung der Initiative. Ein Radio brauche junge Leute, die sich engagieren und für ihre journalistische Tätigkeit eine gute und umfassende Ausbildung erhalten. Eine Jury aus Medienprofs entscheidet über die Vergabe des Siegels. Es wird im Rahmen der Frankfurter Hörfunkgespräche am 27.November 2012 vergeben.

Partner der INITIATIVE RADIO-SIEGEL sind die Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Rundfunk e. V., die Landesmedienanstalten von Baden-Württemberg (LFK), Bayern (BLM), Hessen (LPR Hessen), Mecklenburg-Vorpommern (mmv), Niedersachsen (NLM), Nordrhein-Westfalen (lfm), Saarland (LMS) und Thüringen (TLM), der Deutsche Journalistenverband DJV), die Deutsche Journalisten-Union (dju) in ver.di, die Initiative fair radio sowie die Hörfunkschule Frankfurt und die Evangelische Medienakademie. www.radiosiegel.de

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Portal für Medienkarrieren

Der nordrhein-westfälische Medienstaatssekretär Dr. Marc Jan Eumann hat Ende Juni den offziellen Startschuss für das neue Informationsportal für Medienberufe „Medienkarriere.NRW.de“ gegeben. Mit dem symbolischen Druck auf den roten Buzzer schaltete er auf dem Medienfest in Köln die von der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Website frei.

Die Seite bietet: News, Veranstaltungstipps und Hintergrundinformationen rund um Karrierechancen am Medienstandort NRW, Tipps zu Berufseinstieg, Existenzgründung, Networking und Karriere in der NRW-Medienbranche, Erfahrungsberichte von Medienprofs, detaillierte Profle der rund 200 medienspezifschen Studiengänge in NRW sowie Informationen zu Ausbildungsberufen und Weiterbildungsgängen.

Ministerin Schwall-Düren: „Ob App-Entwicklung, Game-Design oder Medienmanagement: Die Aussichten für eine Karriere in einem der 52.000 Unternehmen der NRW- Medienbranche sind gut, ganz gleich ob im renommierten Medienkonzern oder hoffnungsvollen Startup.

Fachkräfte sind hier in NRW gesucht und gefragt. Gerade die Digitalisierung bietet neue, reizvolle Jobperspektiven und Karrierechancen sowohl mit Berufsausbildung als auch mit Studium. Das neue Internetportal Medienkarriere.nrw.de  will Anlaufstelle sein für alle, die sich für eine Karriere in der Medienbranche interessieren.“  www.medienkarriere.nrw.de

Quelle: DGB medien-newsletter -> www.dgb.de/service/newsletter

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Published by Entrüster - in Zivilgesellschaft
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