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25. September 2013 3 25 /09 /September /2013 13:07

Direktdemokratische Verfahren haben in den europäischen Staaten zugenommen. Zugleich haben sich dialogorientierte Demokratieformen verbreitet. Diesen Formen und ihrer Einbettung in spezifische politische Kulturen und Systeme widmen sich in ihrem Gastbeitrag Prof. Dr. Patrizia Nanz, Universität Bremen, und Dr. Jan-Hendrik Kamlage, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI).

Dabei betrachten sie nicht nur dialogorientierte Verfahren in den einzelnen europäischen Staaten, sondern ebenso ihre Erprobung auf europäischer Ebene, insbesondere die »Europäischen Bürgerkonferenzen«, die erstmals zwischen Oktober 2006 und Mai 2007 stattfanden. Angesichts der vielfältigen Erfahrungen stellt sich die Aufgabe, die beginnenden Bemühungen um Erfahrungsaustausch und Qualitätsstandards zu verstärken und die Akteure zu vernetzen.

Gastbeitrag von Prof. Dr. Patrizia Nanz und Dr. Jan-Hendrik Kamlage unter : http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2013/09/ENL8_Gastbeitrag_Nanz_Kamlage.pdf (213 kB)

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Politische Kultur und Zivilgesellschaft in Europa

Für Dr. Jan Eichhorn, University of Edinburgh, und Dr. Götz Harald Frommholz, Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin, ist die Analyse politischer Kultur die Grundlage zum Verständnis der zivilgesellschaftlichen Stärkung in Europa. Als Soziologen setzen sie in ihrem Gastbeitrag am Verhältnis unterschiedlicher politischer Kulturen, der Erfahrung von Partizipation und der Identifikation mit politischen Institutionen und Prozessen an.

Ausgehend von dieser Analyse identifizieren sie unterschiedliche Szenarien, in deren Richtung Partizipation und Demokratie in Europa steuern können. Dabei sehen sie in der Unterschiedlichkeit politischer Kulturen zuallererst Chancen: »Wenn wir die verschiedenen Ausprägungen politischer Kulturen erkennen, sollten wir sie nutzen, anstatt sie zu vereinheitlichen.«

Gastbeitrag von Dr. Jan Eichhorn und Dr. Götz Harald Frommholz unter : http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2013/09/ENL8_Gastbeitrag_Eichhorn_Frommholz.pdflink (173 kB)

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Partizipative Demokratie in Europa – wozu?

 Wie finden Partizipation und Europa besser zueinander? Diese Frage wird von Manchen schon im Ansatz verworfen, da eine echte, mit Partizipation verbundene Demokratiefähigkeit als unmöglich angesehen wird. Nino Kavelashvili, Redakteurin der Europa-Nachrichten, geht den unterschiedlichen Argumenten nach, ausgehend von den Bemühungen aus der Kommission und aus dem Europäischen Parlament, partizipative Elemente zu stärken.
In der Diskussion lassen sich Defizite der dabei eingeschlagenen Wege erkennen. Aber: »Die Defizite, die sich bemerkbar machen, sind gleichzeitig Wegweiser für das Finden neuer Wege.«

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Published by Entrüster - in Europa
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