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20. März 2014 4 20 /03 /März /2014 21:53

Der Equal Pay Day 2014 steht in diesem Jahr unter dem Motto "Elternzeit, Minijob, Teilzeit - das Aus für weibliche Karrieren?" dazu 100 Aktionen aus dem Bundesgebiet.

In Berlin sind am 21. März alle Rathäuser rot beflaggt. So macht die Stadt auf die geschlechtsspezifischen Lohnunterschiede von im Schnitt 22 Prozent aufmerksam. Frauen brauchen 80 Tage, um bis zum 21. März die Differenz vom Vorjahr auszugleichen. In Berlin lässt die Stadtverwaltung zudem ein kostenloses Extrablatt verteilen. Einige Geschäfte beteiligen sich an der Aktion, in dem sie am Equal Pay Day Frauen 22 Prozent Rabatt gewähren.

Auch in Darmstadt gibt es zum Equal Pay Day 22 Prozent Rabatt. Frauen mit einer roten Handtasche oder Besucherinnen, die das Codewort "rote Tasche" nennen bekommen in den Innenstadtkinos einen Nachlass. Rabatt erhalten Frauen in Läden ebenso in Münster, Meine und einigen anderen Städten.

Mit einer kollektiven Strickaktion im Münchner Rathaus und auf dem Marienplatz wollen die Bayerinnen auf den geschlechterabhängigen Lohnunterschied (Gender Pay Gap) verweisen. Dieser beträgt laut Statistischem Bundesamt auch 2013 noch 22 Prozent. Demnach liegt der Bruttoverdienst von Frauen pro Stunde bei 15,56 Euro und bei Männern bei 19,84 Euro. In München geht es neben der Strickaktion um weibliches Netzwerken und bei einer Podiumsdiskussion um Wege, wie die Gehaltslücke geschlossen werden kann.

An der Zeche Ewald in Recklinghausen soll die Silhouette einer riesigen roten Tasche aus Menschen entstehen. Dazu erwarten die Veranstalter mindestens 400 Aktive, die sich rot gekleidet haben. Rote Taschen stehen beim Equal Pay Day für die Geldbörsen von Frauen, die im Vergleich zu Männern in den meisten Fällen weniger Geld (rote Zahlen) verdienen.

Ähnliches steht ganz im Westen in Aachen an: Dort sollen sich am Geldbrunnen in der Innenstadt rotgekleidete Frauen zu einem Flashmob versammeln. Die Veranstalter hoffen, dass sich 100 Flashmobber einfinden, die dann symbolisch für 100 Prozent Lohn stehen. Die Stuttgarter Frauen treffen sich zum Smartmob auf dem Schlossplatz. Aktivistinnen sollen in schwarzer Kleidung, roten Schuhen und mit roter Handtasche erscheinen.

Frauen und Männer steigen in Hamburg an der Reesendammbrücke auf unterschiedlich hohe Sockel, um Verdienstunterschiede zu veranschaulichen. Außerdem verteilt der Deutsche Gewerkschaftsbund 78-Euro-Scheine (100 - 22).

Zum "Red Dinner" mit Brezeln und Getränken laden die Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Unna auf den Rathausplatz in Unna ein. Das rote Futtern steht unter dem Motto "Lass Dich nicht abspeisen".

In Wedemark feiert die Gemeinde Frauen-Silvester, weil am 21. März der Lohnunterschied zu den Männern aufgeholt ist. Der niedersächsische Ort ist nicht die einzige Gemeinde, die dieses Fest begeht.

Mehr dazu: http://www.equalpayday.de/epd-aktionen-2014/

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