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25. Dezember 2013 3 25 /12 /Dezember /2013 20:12

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, hat die Aufnahme von mehr Syrien-Flüchtlingen in Deutschland verlangt. "Als eines der reichsten Länder der Erde müssen wir unsere Anstrengungen im neuen Jahr deutlich verstärken", erklärte er am Montag in seiner Weihnachtsbotschaft. "Dabei ist Fantasie und Kreativität gefragt, denn die Not schreit zum Himmel!"

Auch die Kirchen müssten neue Wege suchen, um das Elend der Flüchtlinge zu lindern. "Spätestens das furchtbare Unglück vor Lampedusa Anfang Oktober hat uns die Augen dafür geöffnet, dass Europa seine Seele zu verlieren droht, wenn wir dieser Situation tatenlos oder in bloßer Abwehrhaltung zusehen."

Schneider, verlangte Änderungen im Asylrecht. Es reiche nicht aus, an Staaten wie Italien und Griechenland einfach mehr Geld zu schicken. "Politik muss auch offensiv damit umgehen, dass wir humanitäre Pflichten haben, denen wir auch nachkommen können", sagte der frühere rheinische Präses. So könnten hierzulande mehr Flüchtlinge aufgenommen werden. Verbessert werden müsse auch die Möglichkeit für Flüchtlinge, hier zu arbeiten.

"Gott begegnet uns in der Hilfsbedürftigkeit anderer Menschen"

Auch der evangelische Bischof Friedrich Weber erinnerte in seiner Predigt an das SchicksalEin kleiner syrischer Junge steht vor einem Flüchtlingscamp. (Bildquelle: REUTERS)von Flüchtlingen aus Syrien und afrikanischen Staaten. "Gott begegnet uns in der Hilfsbedürftigkeit anderer Menschen", sagte der Braunschweiger Bischof. Er rief die Kirchenbesucher dazu auf, anderen Menschen mit  Barmherzigkeit zu begegnen und sich nicht mit dem Satz "Man kann ja doch nichts machen" herauszureden.

Nicht nur vor dem syrischen Bürgerkrieg sind Millionen Menschen auf der Flucht.

Glaube als "Sand im Getriebe"

 Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, rief dazu auf, das Wesentliche des christlichen Glaubens zu erkennen. "Dieser Glaube ist nicht Schmieröl für eine Gesellschaft, in der Menschen auf der Strecke bleiben. Dieser Glaube ist eher Sand im Getriebe einer Gesellschaft, in der vielfach nur zählt, was auch zählbar ist", sagte Rekowski in Düsseldorf.

Dieser Glaube störe die Kreise derer, die sich eingerichtet haben in ihrem privaten Glück. "Und bisweilen stört dieser Glaube auch unsere kirchlichen Bemühungen um Besitzstandswahrung und Stabilisierung der Institution Kirche. Auch ich als Präses einer Kirche im Umbruch lasse mich am Heiligen Abend stören, unterbrechen und herausfordern", sagte Rekowski

Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/weihnachtspredigt100.html

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