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28. Mai 2011 6 28 /05 /Mai /2011 02:04
 In Deutschland werden Streubombenbestände vernichtet, Handel und Produktion sind verboten - aber immer noch verdienen deutsche Geldinstitute am Geschäft mit den grausamen Waffen. Anlässlich des heutigen internationalen Aktionstages für ein Ende der Finanzierung von Streubombenherstellern fordert Handicap International ein gesetzliches Verbot von "explosiven Investitionen". Im letzten Sommer ist der weltweite Vertrag über ein Verbot von Streubomben in Kraft getreten. Doch in Ländern wie USA, China oder Südkorea, die dem Verbotsvertrag noch nicht beigetreten sind, werden diese Waffen weiterhin hergestellt, finanziert unter anderem von deutschen Geldinstituten. Zum heutigen Aktionstag wird in Brüssel von Pax Christi und anderen Organisationen der internationalen Kampagne gegen Streubomben (CMC) ein aktuell recherchierter Bericht "Weltweite Investitionen in Streumunition" vorgestellt. Er nennt unter anderem deutsche Banken als Investoren, die Produzenten dieser Waffen finanzieren, allen voran die Deutsche Bank. Bei anderen Geldinstituten, wie der Commerzbank oder der West LB, stellt der Bericht fest, dass sie auf die öffentliche Kritik des NGO-Bündnisses Facing Finance bereits reagiert haben und Regelungen entwickeln, um solche Finanzierungen auszuschließen. "Weil wir in unseren weltweiten Projekten seit vielen Jahren die Opfer von Streubomben unterstützen, wissen wir, dass nur ein endgültiges Aus für diese grausamen Waffen das Problem langfristig lösen kann", betont François De Keersmaeker, Geschäftsführer von Handicap International. Die Organisation engagiert sich z.B. in Laos und Afghanistan für die Opfer von Streubomben und die Räumung der gefähr-lichen Blindgänger. "Diejenigen, die diese Waffen immer noch produzieren, dürfen nicht auch noch durch Banken und Versicherungen finanziell unterstützt werden!" In Nürnberg und Schwäbisch Gmünd am 25. Mai sowie in München am 26. Mai informieren Handicap International und Partnergruppen in der Nähe von Filialen der Deutschen Bank über die explosiven Investitionen. Bei den Aktionen (und auf der Kampagnen-Website www.streubomben.de) haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Stellung zu beziehen und bei ihren Banken zu protestieren sowie deutsche Parlamentarier dazu aufzufordern, die Finanzierung von Streubombenproduzenten zu verbieten. Länder wie Belgien und Luxemburg haben bereits Investitionsverbote erlassen, und auch im Bundestag wird derzeit über ein solches Gesetz diskutiert. "Wenn das deutsche Parlament das Verbot von Streubomben wirklich ernst nimmt - und davon gehen wir aus - ist die logische Konsequenz, dass neben Einsatz, Lagerung, Produktion und Verkauf von Streubomben auch die Investitionen endlich verboten werden!" fordert Eva Maria Fischer, Kampagnensprecherin von Handicap International. Originaltext: Handicap International Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/16206 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_16206.rss2 Pressekontakt: Dr. Eva Maria Fischer, Handicap International, 089-54 76 06-13, 0176-99 28 41 35, www.streubomben.de , www.handicap-international.de , www.landmine.de 

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