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2. März 2011 3 02 /03 /März /2011 08:18

Von 67 Millionen Kindern, die weltweit nicht zur Schule gehen, leben 28 Millionen in Ländern mit bewaffneten Konflikten.

Ist Bildung inmitten von Krieg und Gewalt nicht ein Luxusproblem?

Keineswegs: Wer bis fünf oder sechs nicht sprechen gelernt hat, lernt es später nicht mehr. Das gilt auch für die Kulturtechnik des Lesens und Schreibens. Wer das nicht lernt, dem fehlen später wichtige Abstraktionskompetenzen. Das heißt: 67 Millionen Kinder, die weltweit nicht zur Schule gehen, werden von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen, und das hat auch ökonomische Folgen für die betroffenen Regionen.

Erziehungswissenschaftler Christoph Wulf zum kaum noch zu erreichenden Ziel, bis 2015 alle Kinder weltweit mindestens in die Grundschule zu schicken.

16 Milliarden Dollar fehlen uns jedes Jahr, um die Ziele des Weltbildungsgipfels von Dakar im Jahr 2000 umzusetzen − das ist so viel, wie die Industrienationen innerhalb von sechs Tagen fürs Militär ausgeben. Wir brauchen also gar nicht mit dem Finger auf andere zu zeigen.

Eines der Dakarziele lautet Grundbildung für alle...

Nur, wer zur Schule geht, kann sich geistig und sozial entwickeln und an der Weltgemeinschaft partizipieren. Erst durch Bildung erzeugen wir uns als Menschen selbst.

Quelle: http://www.fr-online.de/wissenschaft/schule/-krieg-und-gewalt-sind-die-groessten-feinde-der-bildung-/-/5024182/7509448/-/index.html

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Weltbildungsbericht

Die Bildungsorganisation der Vereinten Nationen kritisiert die Geberländer: Die vor elf Jahren versprochenen Finanzhilfen stagnieren. In der Folge bleibt etwa die Analphabetenrate sehr hoch. Frauen betrifft das besonders. Bildung für alle? Das schöne Ziel, im Jahr 2000 auf dem Weltbildungsforum in Dakar als Aktionsplan bis 2015 beschlossen, bleibt auf der Strecke. Elf Jahre später ist die Botschaft des Weltbildungsberichts der Unesco: „Die meisten der im Jahr 2000 formulierten Ziele werden deutlich verfehlt.“

Auch die Analphabetenrate ist noch sehr hoch, so können 796 Millionen Menschen weltweit nicht lesen und schreiben, davon sind fast zwei Drittel Frauen. Das passt zum Millenniumsziel Gleichstellung der Geschlechter, mit der es nicht gut bestellt ist. So kommen etwa in Somalia auf 100 Jungen in der Schule nur 55 Mädchen, in Afghanistan sind es 66.

Quelle: http://www.fr-online.de/wissenschaft/schule/arme-maedchen-sind-oft-am-aermsten-dran/-/5024182/7509344/-/index.html

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Published by Entrüster - in Gewalt-Gewaltlos
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