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25. September 2013 3 25 /09 /September /2013 14:59

Gut ein Jahr vor der Europawahl ist ein neuer Eurobarometer erschienen. 27.600 europäische Bürger wurden dabei zu ihren Einstellungen gegenüber der EU befragt. Nur 39 Prozent der Befragten glauben, dass ihre eigene Stimme in Europa Gewicht hat und zählt, das ist weniger als im Jahr 2012. Dafür steigt in der Krise das gemeinsame Gefühl der Zusammengehörigkeit: Mehr als die Hälfte der Befragten sieht sich sowohl als Staatsbürger ihres Staates als auch als Europäer. Von ihren Staaten glauben 62 Prozent, dass sie Gewicht in Europa haben - abgesehen von Krisenstaaten: Dieser Wert fiel binnen einen Jahres von niedrigen 32 Prozent auf 21 Prozent in Griechenland. Als wichtigstes Problem in Europa gilt den Befragten die Arbeitslosigkeit. 

Weitere Informationen und Eurobarometer unter
http://www.euractiv.de/europawahlen-2014-000394/artikel/europaer-wollen-direktwahl-007988

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Das Fehlen oder eine zu gering ausgeprägte europäische Öffentlichkeit werden häufig als ein Manko im Kontext von Demokratieentwicklung und Partizipation in Europa beklagt. Dabei wird zumeist unklar gelassen, was eigentlich mit europäischer Öffentlichkeit jeweils konkret gemeint sein soll. Ulrich K. Preuß, emeritierter Professor der Freien Universität Berlin, analysiert in der Zeitschrift Soziale Bewegungen die Konzepte europäischer Öffentlichkeit. Insofern es um eine genuin europäische Öffentlichkeit geht, ist sie keine Frage europäischer Berichterstattung, sondern des Entstehens eines politischen Raumes, in dem eine grenzüberschreitende Codierung konfliktfähiger Interessen stattfindet. Nur so kann erkennbar werden, dass ein griechischer Rentner mehr Gemeinsamkeiten mit einem spanischen oder deutschem Rentner hat als mit einem griechischen Millionär: »Das ist nichts weniger als eine Transnationalisierung sozialer Kämpfe.« Der Beitrag ist kostenlos als pdf-Dokument erhältlich. 

Beitrag von Ulrich K. Preuß im Forschungsjournal unter
http://www.forschungsjournal.de/sites/default/files/downloads/FJSB_2013-3_preuss.pdf

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Kick-Off der EU-Wahlkampagne

Eine knappe Woche nach dem offiziellen Start der Informationskampagne zur Europawahl 2014 hat das deutsche Informationsbüro in Berlin die Kampagne vorgestellt. Eingeladen waren Vertreter der Europa-Informationszentren, der Bundesregierung, des Deutschen Bundestages, der Bundesländer sowie Stiftungen und europapolitische Vereinigungen. Frank Piplat, der Leiter des deutschen Informationsbüros des Europäischen Parlaments, konnte gut 80 Interessierte im Europäischen Haus in Berlin begrüßen.


Auch und besonders in Deutschland ist das Europäische Parlament auf die Mithilfe und das Mitwirken vieler angewiesen, um das Bewußtsein für die Europawahl weiter zu schärfen. Dies gilt umso mehr, als die kommende Europawahl 2014 sich von den vorherigen Europawahlen stark unterscheidet. So haben die Wählerinnen und Wähler dieses Mal einen direkteren Einfluss darauf, wer der nächste Präsident oder auch Präsidentin der Europäischen Kommission wird. "Diesmal geht's um mehr" - lautet denn auch die Überschrift der Informationskampagne des EU-Parlaments.

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Published by Entrüster - in Europa
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