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30. August 2011 2 30 /08 /August /2011 22:34

Von den 3419 freiwillig Wehrdienstleistenden, die Anfang Juli ihren Dienst in der Bundeswehr angetreten haben, sind einem Bericht zufolge 440 schon wieder ausgeschieden. Bereits im ersten Monat hätten damit etwa 13 Prozent der neuen Soldaten den Dienst quittiert, berichtet die “Bild” unter Berufung auf Zahlen des Bundeswehrverbandes. Der Chef des Bundeswehrbands Ost, Uwe Köpsel, sagte, der Prozentsatz entspreche “ungefähr den Ausfällen, die wir auch zur Zeit der Wehrpflicht hatten”. Diese Zahlen verwundern, kennt man die Weisung / den Befehl an die Chefs der Kompanien, die mit der Grundausbildung der Freiwilligen beauftragt sind. Darin steht sinngemäß, “Fasst die Freiwilligen mit Samthandschuhen an. Wir brauchen sie!”..

Das Bundesverteidigungsministerium bestätigte die Zahlen zu den Ausfällen auf Anfrage nicht. Erste Trends über die Personalentwicklung bei den Freiwilligen sollen Anfang Oktober 2011 vorliegen, endgültige Zahlen dürften erst nach Ablauf der Probezeit vorliegen, sagte ein Ministeriumssprecher. Sollte sich die “diskutierte Größenordnung” in den Trends bestätigen, wäre das angesichts der Bewerberzahlen nicht besorgniserregend, fügte er hinzu. Die Probezeit für die Freiwilligen, binnen derer von beiden Seiten kurzfristig gekündigt werden kann, beträgt sechs Monate, sie endet also Ende Dezember. Die nächsten Freiwilligen werden Anfang Oktober ihren Dienst antreten. Die Wehrpflicht war im Zuge der Bundeswehr-Reform am 1. Juli diesen Jahres nach mehr als 50 Jahren ausgesetzt worden. Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hofft, in den kommenden Jahren 5000 bis 15.000 Freiwillige als Ersatz für die Wehrpflichtigen anzuwerben. Derzeit hat die Bundeswehr noch etwa 220.000 aktive Soldaten. Rund 188.000 von ihnen sind Berufs- und Zeitsoldaten. Deren Zahl soll im Zuge der Bundeswehrreform auf 170.000 sinken.

Hingegen der o.g. Schlagzeile in der “Bild” vom 01.08.2011 ist im Magazin “Die Bundeswehr” Ausgabe 7/2011 auf S.6 zu lesen, “Seit Jahresbeginn hätten sich 5500 junge Leute verbindlich für den bis zu 23-monatigen Dienst angemeldet. [...] Hinzu kämen 4500 Grundwehrdienstleistende, die sich freiwillig zu einer längeren Dienstzeit verpflichtet hätten.

Welche Absichten verfolgt der Springerverlag.. Soll es der Bevölkerung das Fürchten lehren? Nach dem Motto: “Schau mal Hans, wir haben keine Soldaten mehr und der Terror rückt immer näher (Norwegen 22.07.2011). Der Verteidigungsminister braucht Leute, schicken wir unsere Töchter und Söhne, bevor sie uns weiter auf der Tasche hängen. Die haben ohnehin nichts besseres zu tun.”

Quelle: Darmstädter Signal

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Published by Entrüster - in Buweh-watchn
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