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1. Februar 2014 6 01 /02 /Februar /2014 14:31

Diejenigen, die heute das Geld und die Macht besitzen, wollen sie ausbauen und wehren sich natürlich gegen ihre Entmachtung. Darum ist es wichtig, mit möglichst vielen Menschen einen Gegenpol zu den Besitzstandsbewahrern zu bilden.

Bürgerinitiativen (Zivilgesellschaft) bilden das einzige Gegengewicht zu Wirtschafts-Lobbyisten bei der Beeinflussung politischer Entscheidungen. Wirtschafts-Lobbyisten verfügen über viel Geld, Bürgerinitiativen müssen ihre Arbeit über Spenden finanzieren.

Die Zivilgesellschaft versucht einen Gegenpol zu den Industrie-Lobbyisten zu schaffen, um die einseitige Beeinflussung von Politikern wieder auszugleichen. Politiker sind auch nur Menschen, die ihre Entscheidungen aufgrund der Informationen treffen, die sie bekommen. Die Vertreter der Zivilgesellschaft versuchen den Politikern auch den Einfluss ihrer Entscheidungen auf die Bevölkerung klar zu machen, damit sie nicht nur nach den Interessen einzelner Industrieverbände entscheiden. Denn leider ist es nicht so, dass das Beste für einzelne Firmen auch gleichzeitig das Beste für alle ist.

Allerdings haben die Industrieverbände die Gefahr durch die öffentliche Meinung erkannt, und versuchen sie dadurch zu beeinflussen, dass sie selbst angebliche Bürgerinitiativen gründen und finanziell unterstützen. Organisationen wie die »Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft« (INSM) und der »Bürgerkonvent« sind zwar politisch unabhängig, werden aber von Arbeitgeber- und Industrieverbänden finanziert, um die öffentliche Meinung mit viel professionellem Marketing "wirtschaftsfreundlicher" zu gestalten. Ob diese Verbände sich um das Wohl der Bevölkerung sorgen, oder nur zu ihrem eigenen Besten arbeiten, kann jede(r) selbst entscheiden. Die Bertelsmann-Stiftung mit dem dazugehörigen Privatisierungsthinktank »Centrum für Hochschulentwicklung« (CHE) spielt bei dieser Meinungsmache eine Schlüsselrolle. Eine Sendung des Deutschlandfunks (MP3, ca.11MB) hat z.B. darüber berichtet.

Die wirkliche Zivilgesellschaft hat längst nicht die finanziellen Mittel der Industrievertreter zur Verfügung, sondern muss das durch die Anzahl der Menschen, die dahinter stehen, ausgleichen.

Darum ist es sehr wichtig, diese Aktivisten mit Geld und/oder persönlicher Beteiligung zu unterstützen.

Menschen mit mehr Geld als Zeit können die Zivilgesellschaft finanziell unterstützen, Menschen mit mehr Zeit als Geld, können die Zivilgesellschaft durch ihre Mitarbeit unterstützen. Damit will ich nicht sagen, dass diese Initiativen mit allem was sie sagen Recht haben. Jeder kann für sich selbst entscheiden, ob er einzelne Aktionen unterstützt oder nicht. Wichtig ist, dass man sich möglichst umfassend informiert, um eine solide Grundlage für seine Meinung zu haben.

Quelle: http://www.global-society.net/

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Published by Entrüster - in Zivilgesellschaft
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