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Was wir wollen: Positiven Frieden vorwärts bringen und paziwiefe Kultur schaffen. "Give peace a chance" - "La paix est votre chance" - "Si vis pacem, para pacem" - "Paco estas (via) ŝanco" - "Viva pacisma politiko"

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GTN395.1 Probleme mit Gen-Scheren - Durch CRISPR kann Krebs entstehen

Gen-Scheren wie CRISPR/Cas9 können die Entstehung und Verbreitung von resistenten Genen, die den Genantrieb („Gene Drive“) blockieren, beschleunigen. Dies haben deutsche Forscher herausgefunden. Das Problem sei, dass zelleigene Reparaturmechanismen die DNA ungenau reparieren, weshalb die Gen-Scheren nicht mehr ansetzen können. So entstehen Mutationen und in der Folge Resistenzen. In einem Versuch zeigte sich, das ein eingesetztes Gen zunächst weibliche Fliegen zu Männchen machte. Weil aber Gene-Drive-resistente Genvarianten entstanden, war das Verhältnis der Geschlechter nach 15 Generationen wieder ausgeglichen. Diese Methodik sollte in der Theorie angewendet werden um Populationen von schädlichen Insekten, etwa krankheitsübertragenden Stechmücken, einzudämmen. (LABOonline, 29.5.18)


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GTN395.3 Durch die Anwendung von CRISPR kann Krebs entstehen

Zwei neue Studien zeigen auf, dass in Zellen, die mit CRISPR bearbeitet wurden, Krebs entstehen kann. Sie untersuchten verschiedene menschliche Zellen und stellten fest, dass nach dem Zerschneiden der DNA-Doppelhelix durch die Gen-Schere CRISPR ein körpereigenes Gen namens „p53“ aktiv wird, um den Schaden zu reparieren oder die Zelle zu zerstören. Das Resultat ist immer gleich: CRISPR funktioniert nicht, weil die Schnittstelle „genäht“ ist oder die Zelle tot ist. Wenn CRISPR erfolgreich sein soll, heisst das im Umkehrschluss, dass eine Dysfunktion von p53 vorhanden sein muss. Genau diese Dysfunktion, beziehungsweise die gezielte Inaktivierung von p53 durch Wissenschaftler, führt häufig zu Krebs. (STAT, 11.6.18)


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GTN395.4 „Golden Rice“: Kein Nährstoff-Mehrwert

Der gentechnisch veränderte „Golden Rice“ wurde von der Biotech-Industrie lange als notwendige Lösung gegen einen Vitamin-A-Mangel vermarktet. Der Gentech-Reis ist transgen; er enthält drei zusätzlich eingefügte Gene aus Bakterien und Mais. Nun schreibt die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA in einem Brief an das Internationale Reisforschungsinstitut (IRRI), dass die Variante „GR2E“ des Gentech-Reises im Vergleich zu vielen Gemüsen sehr geringe Werte an Beta-Karotin (Provitamin A) aufweist. Der Gehalt sei zudem variabel und nimmt bei längerer Lagerung zusätzlich ab. (Independent Science News, 3.6.18)


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GTN395.5 „Push-and-Pull“ statt Gentechnik

In Afrika bereitet eine Heerwurm- (oder Kommandowurm-) Plage den Mais-Bauern Sorge. Die Gentechnik-Lobby versucht, ihnen den gentechnisch veränderten Bt-Mais zu verkaufen, obwohl in mehreren Regionen bereits Resistenzen der Schädlinge aufgetreten sind. Eine natürliche und günstige agrarökologische Alternative, die nachweislich funktioniert, ist die „Push-and-Pull“-Methode. Sie setzt auf verschiedene Begleitpflanzen am Rand der Hauptkultur. So können die Schädlinge dezimiert werden durch angelockte Ameisen, die die Eier des Heerwurms fressen. Eine neue Studie beweist, dass in Gebieten, in denen die gentechfreie Methode angewendet wird, der Heerwurm-Befall um bis zu 80% tiefer ist. (GMWatch, 18.5.18)


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