Was wir wollen: Positiven Frieden vorwärts bringen und paziwiefe Kultur schaffen. "Give peace a chance" - "La paix est votre chance" - "Si vis pacem, para pacem" - "Paco estas (via) ŝanco" - "Viva pacisma politiko"
2500 Menschen demonstrierten am Samstag friedlich, bunt und vielfältig gegen den Drohnenkrieg und gegen alle von der Air Base Ramstein ausgehenden Kriege.
Kriege beenden, Abrüstung durchsetzen!
300 BlockiererInnen gelang es, in einer beeindruckenden Blockade die Air Base Ramstein am Haupttor für 45 Minuten symbolisch zu schließen – diese erstmals durchgeführte Blockadeaktion im Rahmen der Protestaktionen gegen die Air Base Ramstein war ein Meilenstein in den gewaltfreien Aktionen des zivilen Ungehorsams. „Wir kommen wieder!“,
hieß es übereinstimmend am Ende der großen Demonstration und der Blockade.
Über 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gestalteten das Friedenscamp in Steinwenden
zu einem Friedenstreffpunkt für Aktive und Engagierte.
Mehr als 200 Interessierte besuchten die viertägige Friedenswerkstatt und 600 die öffentliche Abendveranstaltung in der Versöhnungskirche Kaiserslautern. Das internationale Basentreffen
mit TeilnehmerInnen aus 12 Ländern wandte sich mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit, in der es heißt:
"Die EU, die USA und die NATO nehmen eine Schlüsselrolle ein, bei der Entstehung ungleicher wirtschaftlicher Bedingungen, von Kriegen und bewaffneten Konflikten sowie von Umweltzerstörungen, die dazu führen, dass Menschen aus ihrer Heimat fliehen und Schutz und Sicherheit in Europa suchen. Die Kriege stoppen, nicht die Flüchtlinge!"
Eine ereignisreiche und aktionsorientierte Woche des Protestes liegt hinter den Tausenden Protestierern.
Der Protest wandte sich eindringlich gegen die Anschaffung bewaffnungsfähiger Drohnen
durch die Bundesregierung und den immensen Drohnenkrieg besonders der USA, der sich seit Übernahme der Regierungsgeschäfte durch Donald Trump verdreifacht hat. Dieser Drohnenkrieg ist unabdingbar mit der Relaisstation Ramstein verbunden – es gäbe keinen Drohnenkrieg ohne Ramstein.
Besondere Bedeutung bekamen die Aktionen durch die bekannt gewordene Ankündigung von Donald Trump, die US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen und somit die US-Basen in Deutschland zu schließen (*). Dies würde schließlich die Verlagerung dieser Basen nach Polen, als Steigerung der aggressiven Politik von NATO und den USA gegen Russland bedeuten. Dies lehnen wir strikt ab.
Die angekündigten Schließungen – so unwahrscheinlich sie auch kurzfristig angesichts des Militarismus und Kriegskurses der NATO sind – könnten eine politische und gesellschaftliche Dynamik eröffnen, die Schließung offiziell auf die Tagesordnung der Politik zu setzen.
Das Thema Konversion (Umstellung vom Militärischen auf Ziviles) würde damit einen hohen Stellenwert erhalten. Die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden werden von der Kampagne Stopp Air Base Ramstein aufgefordert, einen runden Tisch einzurichten, um über die Zukunft der Arbeit ohne Militär in der Region zu diskutieren.
Nachfragen und weitere Informationen:
Reiner Braun
Pascal Luig
https://www.ramstein-kampagne.eu/
Aktionsbüro Kampagne Stopp Air Base Ramstein 2018
infoATramstein-kampagneEU
Die Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ ist auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Jede kleine und große Spende hilft, die Aktionen erfolgreich zu gestalten.
Hier Spenden https://www.ramstein-kampagne.eu/spenden/
(*) siehe auch:
Was hat die Washington Post tatsächlich über einen angeblich geplanten Abzug von
US-Truppen aus der Bundesrepublik Deutschland berichtet?
http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP09318_020718.pdf
und
http://www.attac-netzwerk.de/ag-globalisierung-und-krieg/veranstaltungen/aktionendemos/2018/#c100365
http://www.attac-netzwerk.de/ag-globalisierung-und-krieg/keinekampfdrohnen/