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Was wir wollen: Positiven Frieden vorwärts bringen und paziwiefe Kultur schaffen. "Give peace a chance" - "La paix est votre chance" - "Si vis pacem, para pacem" - "Paco estas (via) ŝanco" - "Viva pacisma politiko"

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Wind und Sonne erzeugen immer mehr Strom und werden häufig gedrosselt

Insgesamt 105,5 TWh Strom kamen nach Angaben der Bundesnetzagentur vom Montag aus Wind, Sonne, Biomasse, Wasserkraft und kleineren Quellen wie Erdwärme. Das entspricht der Energiemenge von 12 Atomkraftwerken der 1000 MW-Klasse.

Die Stromerzeugung aus Solaranlagen legte im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 um 1,5 auf 23,6 TWh zu. Strom aus Biomasse blieb mit 20,2 TWh leicht unter dem Vorjahreswert. Wasserkraftanlagen erzeugten 8,4 TWh, knapp 1,3 TWh mehr als im Vorjahreszeitraum.

Damit sind in den ersten sechs Monaten diese Jahres erstmals mehr als 100 TWh Ökostrom erzeugt worden. Dadurch legte der Ökoanteil an der gesamten Erzeugung von 35,9 auf 39,8 Prozent zu. Je nach Betrachtung der Angaben wird bereits auch von 44 % Ökostromanteil (Spiegel) gesprochen.

Der Anteil könnte sogar noch größer sein. Immer häufiger werden regenerative Quellen wegen Großkraftwerken abgeschaltet. Das zeigt eine Auswertung des Berliner Analysehauses Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace Energy. Im Jahr 2017 mussten während 4782 Stunden, das sind 55 Prozent des Jahres, erneuerbare Energien in Schleswig-Holstein gedrosselt werden bei gleichzeitigem Betrieb des Akw Brokdorf.

Erhebliche Mengen an Ökostrom gingen auf diese Weise verloren. Laut Zahlen der Bundesnetzagentur wurden in Deutschland im vergangenen Jahr 5,5 TWh Strom aus erneuerbaren Quellen nicht erzeugt, mehr als je zuvor. Im Vorjahr waren es 3,7 Milliarden gewesen.  Die Windkraft auf See stand für 15 Prozent der abgeregelten Summe, nachdem sie im Vorjahr in dieser Statistik noch keine Rolle gespielt hatte. Drei Prozent der Abschaltverluste in Schleswig-Holstein entfielen auf Solar, der Rest auf sonstige Quellen.

Die Solarenergie verzeichnete dagegen ein Minus von 6 Prozent.

Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Energie-Energienews-Wind-und-Wasser-steigern-Oekostromanteil-im-ersten-Quartal-9218108.html
Die Solarenergie verzeichnete dagegen ein Minus von 6 Prozent.

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Die Solarenergie verzeichnete dagegen ein Minus von 6 Prozent.

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Die Solarenergie verzeichnete dagegen ein Minus von 6 Prozent.

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Die Solarenergie verzeichnete dagegen ein Minus von 6 Prozent.

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Da die Anlagenbetreiber für die nicht erzeugten Mengen entschädigt werden, verteuern die verstopften Netze den Strom. Die Kosten werden nämlich über die Netzentgelte auf die Stromverbraucher umgelegt. 610 Millionen Euro wurden 2017 dafür fällig, nach 373 Millionen im Jahr zuvor.

Doch die Erfolge auf dem Gebiet der sauberen Stromerzeugung können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es beim Umbau des Energiesystems noch viel zu tun gibt, wenn Deutschland seine bereits revidierten Klimaziele erreichen will.  Berücksichtigt man auch andere wichtige Sektoren wie Wärmeerzeugung und Verkehr, liegt der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energiemarkt bei 15 Prozent.

"Rund 10 Millionen Menschen profitieren in Deutschland bereits unmittelbar von den Vorzügen der Solarenergie. Für eine erfolgreiche Umsetzung der Klimaziele muss ihr Ausbautempo aber vervielfacht werden", sagt BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. "Dabei mangelt es weder an Sonne, intelligenten technischen Lösungen, noch an der Investitionsbereitschaft von Verbrauchern und Unternehmen, sondern oft an fairen Marktbedingungen und der klimapolitischen Durchsetzungskraft", so Körnig. Die Bundesregierung müsse dazu die Deckelung des Zubaus von Solaranlagen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz streichen, forderte BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig.

Zudem müssten die bereits entwickelten und absehbaren Speichertechnologien großflächig angewendet werden und die Markteinführung gesetzlich gefordert und gefördert werden.

An den wind- und sonnenreichen Feiertagen 1. Mai und Pfingstmontag hätten die erneuerbare Energien sogar so viel Strom in das Netz eingespeist, dass sie den Verbrauch kurzzeitig vollständig decken konnten, berichtete die Netzagentur. Nach Berechnungen des Energieversorgers Eon würde die von Januar bis Ende Juni 2018 produzierte Menge an Ökostrom ausreichen, um alle deutschen Haushalte bei einem Durchschnittsverbrauch von 2500 Kilowattstunden ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.

siehe auch:

- solarthermie-wichtiger-faktor-fuer-die-waermewende

- solarenergie-rekordernte-im-1-halbjahr-2018

- Übertragung von Atomstrommengen verschärft Engpass-Situation im Norden

- Abgeregelte Öko-Energie so teuer wie noch nie im Land - Wegwerfstrom kostet Kunden 350 Millionen

- FÖS-Studie: Kohleausstieg würde jährlich Milliarden einsparen

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