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Mit dem Aufruf Killer Roboter Stoppen, Koalitionsvertrag einhalten und völkerrechtliches Verbot einfordern, richtete sich die Nichtregierungsorganisation Facing Finance vergangenen Freitag an die Bundesregierung. Unterstützt wurde der Aufruf von Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., und Ute Finckh-Krämer (SPD) sowie zahlreichen BürgerInnen und VertreterInnen aus Zivilgesellschaft und Medien.
„Killer Roboter beachten keine Menschenrechte, kennen kein moralisches Handeln. Sie können nicht zwischen Gut und Böse, richtig oder falsch unterscheiden. Killer Roboter kennen keine Anteilnahme oder Reue, sie haben keinerlei Schuldbewusstsein, sie verstehen keinen Kontext. Sie können weder die Folgen ihrer Aktionen abschätzen, noch übernehmen sie Verantwortung für das eigene Tun,“ erklärt Thomas Küchenmeister von Facing Finance, der deutschen Mitgliedsorganisation der int. Campaign to Stop Killer Robots auf der Kundgebung am Brandenburger Tor.
Auch Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., warnt vor einem „Angriff auf die menschliche Freiheit“ und fordert WissenschaftlerInnen hierzulande auf, ähnlich wie etwa in den USA oder Kanada, sich stärker an der Diskussion zu autonomen Waffensystemen zu beteiligen. „Eine verpflichtende Vereinbarung zum Verbot solcher autonomer Waffen,“ erachtet Thierse als unbedingt notwendig.
Quelle: http://www.facing-finance.org/de/2018/08/wolfgang-thierse-fordert-verpflichtende-vereinbarung-zum-verbot-autonomer-waffen/
siehe auch http://www.killer-roboter-stoppen.de/