Overblog Alle Blogs Top-Blogs Politik
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

Was wir wollen: Positiven Frieden vorwärts bringen und paziwiefe Kultur schaffen. "Give peace a chance" - "La paix est votre chance" - "Si vis pacem, para pacem" - "Paco estas (via) ŝanco" - "Viva pacisma politiko"

Werbung

Alle fünf Sekunden stirbt ein Kind an Hunger

15 Organisationen beteiligten sich an der ersten Veranstaltung zum Welthungertag auf dem Marktplatz. Dieser Tag gebe mehr Anlass zur Trauer als zur Freude.

Auch ich wäre mit meiner Familie geflohen, wenn wir unter menschenunwürdigen Bedingungen oder einem korrupten Regime hätten leben müssen“, sagte Bodo Klimpel. Der Halterner Bürgermeister eröffnete zusammen mit Petra Schwarzbich-Efsing und Susanne Schildknecht von Unicef die erste Haltener Veranstaltung zum Welthungertag.

Quelle: https://www.halternerzeitung.de/haltern/alle-fuenf-sekunden-stirbt-ein-kind-an-hunger-hilfsorganisationen-informieren-in-haltern-plus-1459443.html

--

Vom Welthungertag zum Welternährungstag

Quelle: https://www.die-gdi.de/die-aktuelle-kolumne/article/vom-welthungertag-zum-welternaehrungstag/

 Am 16. Oktober ist es wieder soweit: Die Weltgemeinschaft erinnert am Welternährungstag an die Menschen, die auch in Zeiten des globalen Überflusses noch hungern. 1945 wurde an diesem Tag die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gegründet.

Seitdem ist die Zahl der Hungernden erschreckend konstant – 800 Millionen bis eine Milliarde Menschen leiden weltweit an Unterernährung. Nur weil sich die Weltbevölkerung mittlerweile verdreifacht hat, ist der Anteil der Hungernden von etwa 35 % auf 11 % zurückgegangen. Doch ist dies wirklich ein Erfolg? Mittlerweile leben auch in Entwicklungsländern mehr Über- als Unterernährte. In Südasien und in Subsahara-Afrika jedoch sind sowohl die Anzahl als auch der Anteil der Hungernden immer noch besonders hoch.

 

Der Klimawandel bedroht die Landwirtschaft ausgerechnet in den ärmsten, subtropischen Weltregionen am stärksten. Krisen und Konflikte erschüttern die Selbsthilfekräfte ganzer Nationen. Hinzu kommen verstärkt Preisschwankungen auf den internationalen Agrarmärkten. Mit der Bioökonomie (Nutzung von Biomasse für Energie oder als Ersatz für Öl in der Petrochemie) entsteht neue Konkurrenz für Nahrungsmittel.

Doch einfache Schuldzuweisungen und schnelle Lösungen gibt es nicht. Einerseits zeigt sich seit Gründung der FAO, dass es bisher keinen grundsätzlichen Mangel an Nahrung gab, sondern nur jeweils örtliche, zeitliche und personenbezogene Verteilungsprobleme.

 

Der Schlüssel sind die Kleinbauern. Sie stellen immer noch zwei Drittel aller Hungernden. Können sie ihre Produktion steigern, hat dies zwei ernährungssichernde Effekte: Es wird mehr Nahrung produziert, und die bäuerlichen Haushalte erzielen höhere Einkommen. Dies kann nur gelingen, wenn sie – und ihre organisierten Strukturen – massive Unterstützung erhalten.

 

Weitere Anstrengungen zur Bekämpfung des Klimawandels sind Voraussetzungen dafür, dass auch der Aufbau einer „Klima-smarten“ Landwirtschaft gelingt. Nur dann können wir es noch schaffen, bis zum Jahr 2030 den Hunger weitgehend auszurotten. Erst dann sollten wir wirklich von einem Welternährungstag sprechen und diesen gebührend feiern.

 
Werbung
Zurück zu Home
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post