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Was wir wollen: Positiven Frieden vorwärts bringen und paziwiefe Kultur schaffen. "Give peace a chance" - "La paix est votre chance" - "Si vis pacem, para pacem" - "Paco estas (via) ŝanco" - "Viva pacisma politiko"

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Keine Militärwerbung bei Minderjährigen

Unterstützen Sie uns und schicken Sie eine E-Mail an die Bravo-Redaktion und den Verteidigungsminister.

»Coole Beach-Partys, crazy Strandspielen und jede Menge Fun« – Mit einer fragwürdigen Werbekampagne will die Bundeswehr neue Rekruten gewinnen: Mädchen und Jungen ab 16 können sich für ein »BW-Adventure Camp« entweder auf Sardinien oder bei den Gebirgsjägern in den Alpen bewerben und ihren potenziellen Arbeitgeber kennenlernen.

Geworben wird mit Slogans wie »Action, Adrenalin, Abenteuer«. Unterstützt wird die Bundeswehr von der Jugendzeitschrift Bravo, die die Kampagne unter anderem auf Bravo WebTV und Bravo Sport.de bewirbt. Die Zielgruppe der Bravo ist zwischen zehn und 19 Jahren alt.

Diese einseitige Werbung verstößt gegen die Kinderrechtskonvention, nach der Minderjährige grundsätzlich nicht für den Militärdienst angeworben werden dürfen und Kinder zu Frieden, Toleranz und Völkerverständigung erzogen werden sollen. terre des hommes fordert Bravo und die Bundeswehr auf, ihre Werbung bei Minderjährigen unverzüglich zu beenden.

»Berg- oder Beach-Typ?« Der Werbespot von Bravo und Bundeswehr auf Youtube

Die Bundeswehr wirbt bei Kindern und Jugendlichen: Weitere Informationen zum Thema

Zahlen
  • 340.000 Jugendliche erreichte die Bundeswehr 2010 alleine durch Werbeveranstaltungen an Schulen.
  • 23.000 neue Rekruten brauchte die Bundeswehr 2009, konnte aber nur 21.000 rekrutieren. Der Druck wird aufgrund der Aussetzung der Wehrpflicht weiter steigen.
  • Rund 1.000 freiwillige 17-Jährige werden jedes Jahr rekrutiert.
  • Seit 1998 gab es bei Auslandseinsätzen mehr als 91 tote und 157 verwundete Bundeswehrsoldaten, darunter viele unter 25 Jahren. Viele mehr sind psychisch traumatisiert.
  • Die Einflussnahme der Bundeswehr bei der Lehrerausbildung steigt: Im Jahr 2009 nahmen 1.100 Referendare und 3.300 Lehrer an Lehrveranstaltungen der Bundeswehr teil.
  • Die verfügbaren Haushaltsmittel für die Nachwuchswerbung der Bundeswehr sind von neun Millionen Euro (1998) auf 27 Millionen Euro (2010) gestiegen.

Quelle: http://www.tdh.de/protestaktion

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