Was wir wollen: Positiven Frieden vorwärts bringen und paziwiefe Kultur schaffen. "Give peace a chance" - "La paix est votre chance" - "Si vis pacem, para pacem" - "Paco estas (via) ŝanco" - "Viva pacisma politiko"
Geht es um die seit Jahrzehnten trotz enormer Bodenschätze ausgebeuteten und verarmten Menschen in Mali? Frankreich als Atommacht hängt von der Versorgung vom Uran ab. Im Norden des Landes befinden sich beachtliche, noch ausbeutbare Bodenschätze: Phosphat, Gas, Öl und Gold. Und…Uran! Der Westen hat mit Kriegsbeginn nun, was er seit Jahren will – Soldaten im Land!
Sind im Vorfeld wirklich alle Verhandlungslösungen ausgenutzt worden? 1994 und 1995 fädelten zivilgesellschaftliche Akteure von beiden Seiten der jetzigen Kriegsgegner Friedensgespräche ein, die im März 1996 zu der großen Waffenverbrennung von Timbuktu, der „flamme de la paix“, führte.
Es kam damals zur Auflösung der damaligen Tuareg-Guerillagruppen und erstmals zu leichten Verbesserungen der Lebensbedingungen im Norden. Leider wurde und wird in den Medien sehr wenig über die zahlreichen Antikriegsinitiativen in Mali berichtet, so dass der Eindruck entsteht, eine militärische Lösung wäre alternativlos. Es gab in Mali zahlreiche kriegsgegnerische Demonstrationen von Jugendlichen, Aktionen von Frauenrechtlerinnen und zahlreichen anderen regierungsunabhängigen Gruppierungen.
Quelle: http://tv-orange.de/2013/01/mali-die-heimliche-agenda-des-kriegs/
siehe auch: Mali: Forderung nach politischer Lösung und demokratischer Erneuerung