Was wir wollen: Positiven Frieden vorwärts bringen und paziwiefe Kultur schaffen. "Give peace a chance" - "La paix est votre chance" - "Si vis pacem, para pacem" - "Paco estas (via) ŝanco" - "Viva pacisma politiko"
In den letzten zwanzig Jahren haben sich mehr Finanzkrisen ereignet als je zuvor in einem solchen Zeitraum. Die Wurzel des Problems liegt im Geldsystem. Schon seine Bezeichnung als 'fraktionales Reservesystem' mit 'multipler Geldschöpfung' weist darauf hin, dass die Geldordnung undurchsichtig und kaum kontrollierbar ist.
Das verselbständigte Giralgeldregime der Banken erzeugt überschießende Geldmengen per Kredit und fördert damit Spekulationsblasen, Krisenentstehung und allgemeine Überschuldung, letztlich vor allem die Überschuldung der Staatshaushalte auf Kosten der Allgemeinheit.
In diesem Buch werden die Funktionsweise und die Fehlfunktionen des heutigen Geldsystems dargelegt. Im Anschluss werden verschiedene Reformansätze behandelt, insbesondere der Vollgeld-Ansatz. Dieser beruht auf der Trennung von Geldschöpfung und Kreditvergabe. An die Stelle des Giralgeldes der Banken tritt das vollwertige gesetzliche Zahlungsmittel, das ausschließlich von der unabhängigen Zentralbank in Umlauf gebracht wird.
Die spezialisierten Banken sollen den Zahlungsverkehr abwickeln und Aktivitäten in den Bereichen des Kunden-, Immobilien- und Anlagegeschäfts finanzieren, jedoch ohne dabei selbst Zahlungsmittel zu erzeugen. Daraus folgende Vorteile sind sicheres Geld, stabilere Preise und Kurse (keine Assetpreis-Inflation), verstetigte Konjunktur- und Börsenzyklen, ungeschmälerter Geldschöpfungsgewinn zugunsten der öffentlichen Hand sowie übergangshalber die buchstäblich einmalige Gelegenheit, die Staatsschuld weitgehend abzubauen.
Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung.
Quelle: http://www.metropolis-verlag.de/Monetaere-Modernisierung/792/book.do
Christen für gerechte Wirtschaftsordnung, Rundbrief 11/1 März 2011 (R. Geitmann)
"In klarer Schrittfolge beschreibt und analysiert er in einem ersten Kapitel die Funktionsweise des heutigen Geldsystems. In der umstrittenen Buchgeldfrage geht er davon aus, dass die Giralgeldschöpfung mittels Kredits keine entsprechenden Spareinlagen voraussetzt und nur minimal durch Mindestreservesätze und Eigenkapitalquoten unter 10% begrenzt wird. Dieses System der lediglich "fraktionalen Reserve" führt zu Ausdehnungsproblemen, die Huber im 2. Kapitel erörtert: Giralgeldschöpfung ist intrasparent und außer Kontrolle, verläuft überschießend und inflationär, ist Krisenmotor und führt in die Schuldenfalle insbesondere der öffentlichen Hände. Eine solche Geldordnung, so Huber, ist ungerecht und illegitim, weil sie private Extragewinne ermöglicht und Verluste sozialisiert." ...
"Wenn ein Bankkunde sein Konto überzieht, entsteht neues Geld: Giralgeld. Denn die Geldschöpfung wird nicht von Regierungen oder Zentralbanken kontrolliert - sie liegt in den Händen der privaten Banken. Dieses System sorgt für Spekulationsblasen, sagt der Wirtschaftssoziologe Joseph Huber im Interview mit n-tv.de. "In der Krise, wenn Geld am dringendsten benötigt wird, vernichten die Banken Geld eher als dass sie genügend neues herausgeben." Huber fordert eine Geldreform: Die Geldschöpfung soll wieder alleinige Aufgabe der Zentralbanken werden. Das würde auch das Problem der ausufernden Staatsschulden lösen."
siehe auch: Vollgeld: neues geld braucht die welt!