Was wir wollen: Positiven Frieden vorwärts bringen und paziwiefe Kultur schaffen. "Give peace a chance" - "La paix est votre chance" - "Si vis pacem, para pacem" - "Paco estas (via) ŝanco" - "Viva pacisma politiko"
| Das Jahr 2013 startete mit einem Eklat: Haarscharf wurde die Privatisierung eines Abschnitts der Autobahn A7 gestoppt. Das PPP-Projekt sollte ein Volumen von 700 Millionen Euro haben. Das Nachbeben ist noch spürbar: Das Verkehrsministerium versucht Druck auf die Landesregierung auszuüben und die Bauindustrie beschimpft die Kritik als „Desinformationskampagne“. Kein Wunder, denn die PPP-Lobby hat ein Milliarden-Stück vom Gemeingüterkuchen verpasst und zwei PPP-freundliche Parteien haben an Boden verloren. Die Schlagzeile aus der niedersächsischen Presse „Wer privatisiert verliert Wahlen“ passt im Jahr 2013 für die ganze Bundesrepublik und wir laden euch dazu ein, in diesen spannenden Monaten, gemeinsam mit uns, noch stärker für unsere Gemeingüter zu kämpfen und den PrivatisiererInnen die Sitze im Bundestag zu verwehren. Am Ende dieses Berichtes könnt ihr lesen, was wir 2013 vorhaben. Aber zuerst laden wir euch ein, das ereignisreiche Jahr 2012 Revue passieren zu lassen und sich zu erinnern, was wir alle für den Schutz unserer Gemeingüter geschafft haben. Mit solidarischen Grüßen,
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| GiB in Aktion | |||||||||||||
| Das Jahr 2012 stand unter dem Slogan „PPP ade!“. Mit der Pressekonferenz Anfang Januar 2012 haben wir eine kritische Bilanz zur 12-jährigen PPP-Erfahrung in Deutschland gezogen und den Bundesminister Wolfgang Schäuble dazu aufgefordert, PPP endlich zu evaluieren und zu stoppen sowie die größte PPP-Lobbyorganisation, Partnerschaften Deutschland AG, die aus unseren Steuergeldern finanziert wird, abzuschaffen. Unseren Brief haben bis Ende Juni BürgerInnen aus über 1000 Städten und Gemeinden unterzeichnet. Wir haben auf den Straßen von Berlin, Potsdam, Mainz und Frankfurt gegen PPP protestiert und Informationen zu PPP verbreitet. Wir haben die PolitikerInnen auf dem Weg in die PPP-Konferenzen empfangen. Und wir haben die erste Europäische Bürgerinitiative gegen die Privatisierung von Wasserver- und Abwasserentsorgung „Wasser ist ein Menschenrecht“ unterstützt. Unsem Ziel die in der Gesellschaft vorhandene Kritik an PPP in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen sind wir – mit insgesamt zehn öffentlichkeitswirksamen Aktionen in diesem Jahr ein gutes Stück nähergekommen. All unsere Aktionen im Jahr 2012 sind hier aufgelistet.
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| Veranstaltungen und Diskussionen | |||||||||||||
| Neben zahlreichen Workshops, Veranstaltungen und Diskussionen (s. Deutschlandkarte), konnten wir dieses Jahr unsere PPP-Kritik sogar in den Bundestag tragen: Ende Oktober, zur öffentlichen Anhörung zu PPP wurde als einer von insgesamt acht Sachverständigen Carl Waßmuth von GiB vom Verkehrsausschuss eingeladen. Die Kritik an PPP überwog in der Anhörung – und sie kam nicht nur von GiB, sondern auch von Seiten der Wissenschaft, den mittelständischen Bauunternehmen, Rechnungshöfen und ArbeitnehmerInnenvertreter. Eine Übersicht zu all unseren Veranstaltungen und Workshops im Jahr 2012 findet ihr hier.
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| Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | |||||||||||||
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