Der Verlust des Gewohnten und die Entdeckung eines neuen sozialen Umfeldes sollen im Mittelpunkt der fotografischen Werke stehen. Die Fotos sollen Geschichten von Menschen erzählen, die sich im In- und Ausland in unterschiedlichen Bereichen sozial engagieren oder selbst von bürgerschaftlichem Engagement profitieren.
Im Rahmen des Projekts soll dabei sowohl die Perspektive der Helfenden als auch der Blickwinkel der durch bürgerschaftliches Engagement geholfenen Personen abgebildet werden. Es geht darum zu dokumentieren, wie dieses Engagement die Helfenden sowie jene Menschen, die unterstützt werden, prägt.
In welcher Form profitieren Menschen von den Strukturen bürgerschaftlichen Engagements, die sie in einer neuen Umgebung auffangen oder beim „Weggehen“ unterstützen? Wie erleben diejenigen, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen, ihre Tätigkeit, für welche sie häufig ebenfalls ihre vertraute Umgebung verlassen?
Inwiefern kann bürgerschaftliches Engagement in diesem Zusammenhang einen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 leisten, zu der sich alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen im Jahr 2015 verpflichtet haben?