Overblog Alle Blogs Top-Blogs Politik
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

Was wir wollen: Positiven Frieden vorwärts bringen und paziwiefe Kultur schaffen. "Give peace a chance" - "La paix est votre chance" - "Si vis pacem, para pacem" - "Paco estas (via) ŝanco" - "Viva pacisma politiko"

Werbung

Ausstellung: Geschichten der Schuldenkrise

In Zusammenarbeit mit dem BMZ und Brot für die Welt realisieren Erlassjahr derzeit die Ausstellung “Geschichten der Schuldenkrise”.

Die Ausstellung versetzt Besucherinnen und Besucher quer durch die Zeit, an verschiedene Orte und zu unterschiedlichen Personen die sich alle demselben Problem gegenübersehen: Schulden.

Nach der Vorstellung im August 2012 können Sie die Ausstellung ausleihen - entweder vollständig oder zu den Hauptthemen der Ausstellung in einzelnen Modulen. Bei der Ausleihe stehen wir Ihnen natürlich bei der Vorbereitung und Durchführung zur Seite. Weitere Informationen finden Sie in unserem aktuellen Faltblatt zur Ausstellung <http://www.erlassjahr.de/cms/upload/2012/Newsletter_Mai_2012/Faltblatt_Ausstellung_Geschichten_der_Schuldenkrise.pdf>.

Buchungen sind ab sofort möglich unter: http://www.erlassjahr.de/ausstellung

Jetzt mitzeichnen: letzte Gelgenheit vor dem G8-Gipfel

Noch ist Gelegenheit unsere Aktion zur Petition unserer US-amerikanischen Partnerkampagne “Jubilee USA” zu unterstützen, bevor wir uns am 15. Mai kurz vor dem G8-Gipfel in Camp David auf den Weg zur US-Botschaft nach Berlin machen, um dort auf einen konstruktiven Dialog zur Schaffung einer fairen und transparenten Schuldenkonferenz zu pochen.

Wer sich noch nicht beteiligt hat, dies aber noch tun möchte, kann das auf verschiedene Weise machen: Entweder durch einen Klick auf unsere Kampagnenseite <http://www.erlassjahr.de/kampagne/entschaerft-die-schuldenbombe.html> oder durch das Senden der Botschaft an die G8 und G20 per Post oder Fax <http://www.erlassjahr.de/cms/upload/2012/Schuldenbombe/Briefvorlage_Zusammen_die_Schuldenkrise_entschaerfen.pdf>.

Wer bei der Übergabe der Petition an die US-Botschaft dabei sein möchte, ist hiermit herzlich eingeladen nach Berlin zu kommen und uns vor Ort zu unterstützen. Den Treffpunkt erfahren Sie im erlassjahr.de-Büro.

Für die G20 sammeln wir auch danach noch weiter, unter anderem auf dem 98. Katholikentag in Mannheim, bei dem wir mit einem Aktionsstand und am 19.05.2012 auch mit einer Podiumsdiskussion zum Thema “Von Burundi bis Griechenland - Schuldenkrisen weltweit” vertreten sein werden <http://www.erlassjahr.de/termine/termine-2012.html>.

Willkommen im erlassjahr.de-Bündnis: der Katholikenrat Speyer

Direkt zu seiner Gründung befasste sich der Katholikenrat Speyer, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Laien des Bistums, mit der weltweiten Schuldenkrise. Auch weil der Katholikenrat damit direkt ein aktuelles wie komplexes Thema anging, war erlassjahr.de-Koordinator Jürgen Kaiser vor Ort in Speyer.

Nach seiner Einführung zum Thema berieten die Rätinnen und Räte engagiert über einen vom Vorstand vorgelegten Antrag, mit diesem wurde dann nicht nur der Beitritt des Katholientages zum Bündnis beschlossen: damit verbunden war auch die Bitte an Gemeinden und Verbände, ebenfalls Mitträger von erlassjahr.de zu werden.

Der Katholikenrat wird daneben die Bundeskanzlerin in einem Brief dazu auffordern, der eigenen Verpflichtung im Koalitionsvertrag nachzukommen und endlich ein Staateninsolvenzverfahren in die Tat umzusetzen. Auf der Internetseite des Bistums finden Sie übrigens den vollständigen Beschluss des Katholikenrates <http://www.katholikenrat-speyer.de/images/stories/Download/120417_erklaerung_schuldenerlass.pdf>.

Weitere Informationen zur Mitträgerschaft bei erlassjahr.de finden Sie auch auf unserer Internetseite.

Kampagnenhinweis: Mit Essen spielt man nicht!

Mit einer gemeinsamen Aktion vor dem Bundeskanzleramt machten in dieser Woche Aktivistinnen und Aktivisten eines breiten Aktionsbündnisses auf die verheerenden Folgen von Nahrungsmittelspekulationen aufmerksam gemacht.

Am Dienstag kamen die Bündnismitglieder von attac (http://www.attac.de/), Oxfam (http://www.oxfam.de/), Weed (http://www.weed-online.org/), FIAN (http://www.fian.de/), Medico international (http://www.medico.de/), dem Südwind-Institut (http://www.suedwind-institut.de/) und der Welthungerhilfe (http://www.welthungerhilfe.de/) zusammen und zeigten auf einer Leinwand die Lebensmittel-Preiskurve der vergangenen Jahre.

Am Ende der Preiskurve zog ein als Banker verkleideter Aktivist die Kurve und daran befestigtes Maiskolben nach belieben in unerreichbare Höhen.

Das Bündnis fordert die Bundesregierung auf, Nahrungsmittelspekulationen endlich zu verbieten. Zu diesem Zweck kann man auf den Internetseiten der Bündnismitglieder übrigens auch eine Petition unterschreiben, zum Beispiel hier auf der Seite von Oxfam <https://www.oxfam.de/gegenspekulation> oder hier auf der Seite von attac <http://www.attac.de/hungerstopp>.

Konferenz zu Handel und Entwicklung

Eine große Zahl unserer internationalen Partnerkampagnen, u.a. die englische "Jubilee Debt Campaign" <http://www.jubileedebtcampaign.org.uk/> und das US-amerikanische "Jubilee USA Network" <http://www.jubileeusa.org/home.html> nahmen in diesen Tagen an der 13. UN-Konferenz zu Handel und Entwicklung (UNCTAD) in Doha teil.

In den vorangegangen Tagen drohte eine deutliche Beschneidung wichtiger Kompetenzen der UNCTAD­­. Nachdem sich vor allem von zivilgesellschaftlicher Seite - vor allem aus den USA, aber auch aus Deutschland - starker Protest regte, kam es in der Abschlusserklärung dann doch nicht zu dem befürchteten Bedeutungsverlust der Organisation. UNCTAD bleibt damit auch in Zukunft wichtiger Akteur bei der Frühwarnung und in der Bekämpfung internationaler ökonomischer Krisen.

Weitere Informationen zu der Konferenz erhalten Sie z.B. auch auf Entwicklungspolitik online <http://epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=8350:unctad-behaelt-umfassendes-mandat&catid=42&Itemid=83>.

Neue Studie: Verantwortliche Kreditnahme und -vergabe der USA

In einer aktuellen Studie entwickelt das Jubilee USA Netzwerk konkrete Vorschläge dazu, wie die US-Regierung verantwortlich Kredite vergeben und annehmen kann. Die vergebenen Kredite würden gleichzeitig demokratiefördernd und armutsbekämpfend wirken können. Die Autoren sehen darin nicht nur einen erheblichen Fortschritt zu den bisherigen Praktiken der US-amerikanischen Kreditvergabe, sondern auch einen Beitrag zur Erreichung der Milleniumsentwicklungsziele.

Sie können das englischsprachige Dokument auf unserer Internetseite herunterladen <http://www.erlassjahr.de/cms/upload/2012/Responsible_Borrowing/RLB_New_Formatting_FINAL.pdf>. Weitere Informationen zu der Studie und den Autoren erhalten Sie auch auf der Internetseite des Jubilee USA Netzwerkes <http://www.jubileeusa.org/resources/debt-resources/policy-papers.html>.

Terminhinweis: Veröffentlichung von Schulden in Bildern

Es gibt einen Grund zu Feiern: In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Fonds und Schülerinnen und Schülern des Essener Hugo-Kükelhaus-Berufskollegs arbeiten wir gerade an dem Projekt “Schulden in Bildern”, bei dem das ansonsten sehr textlastige Thema einmal anders aufbereitet wird.

Wir möchten an dieser Stelle schon auf die Vorstellung von Schulden in Bildern aufmerksam am 22.06.2012 in Düsseldorf aufmerksam machen - bei Interesse erfahren schreiben Sie uns einfach eine E-Mail (s.bonse(at)erlassjahr.de).

Impressum:

erlassjahr.de e.V.,Carl-Mosterts-Platz 1,40477 Düsseldorf,0211 4693-196,buero(at)erlassjahr.de, Redaktion:Sebastian Bonse

Werbung
Zurück zu Home
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post
S
Dumme Fragen<br /> <br /> "Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten", glaubt das Volk, und fragt immer wieder die hohe Politik, mit welcher Finanz- oder Wirtschaftspolitik die "Finanzkrise" zu beenden sei.<br /> Die dummen Antworten der Politiker werden immer erst im Nachhinein als solche erkannt, was das Volk nicht davon abhält, weiterhin dumme Fragen zu stellen. So fragen jene, die sich haben einreden<br /> lassen, die "Finanzkrise" sei schon beendet, mit welcher Finanz- oder Wirtschaftspolitik die "Schuldenkrise" zu beenden sei.<br /> <br /> Das erkenntnistheoretische Problem besteht darin, dass eine intelligente Frage nur stellen kann, wer den Großteil der Antwort schon kennt. Die erste intelligente Frage lautet: Warum glauben<br /> Politiker, es könnte überhaupt eine wie auch immer geartete Finanz- oder Wirtschaftspolitik geben, um die "Finanzkrise" (korrekt: beginnende globale Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes, klassisch:<br /> Armageddon) zu beenden? Die Antwort formulierte der Freiwirtschaftler Otto Valentin in einem Satz:<br /> <br /> "Im Grunde ist Politik nichts anderes als der Kampf zwischen den Zinsbeziehern, den Nutznießern des Geld- und Bodenmonopols, einerseits und den Werktätigen, die den Zins bezahlen müssen,<br /> andererseits."<br /> <br /> (aus "Warum alle bisherige Politik versagen musste", 1949)<br /> <br /> Daran hat sich bis heute nichts geändert, bis auf die Tatsache, dass der Krieg – zwecks umfassender Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß hochzuhalten – nur solange der Vater aller Dinge sein<br /> konnte, wie es noch keine Nuklearwaffen gab! Es bleibt also nichts anderes übrig, als die "Mutter aller Zivilisationsprobleme", die Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz, endlich durch eine<br /> freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform abzustellen. Weil aber "Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld" (Silvio Gesell, 1916) wiederum das, was wir heute – am Ende des<br /> zivilisatorischen Mittelalters – als "hohe Politik" bezeichnen, überflüssig macht, kann ein Politiker die freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus (echte Soziale Marktwirtschaft) gar nicht erst<br /> andenken.<br /> <br /> Die zweite intelligente Frage lautet: Welcher kollektive Wahnsinn ließ die halbwegs zivilisierte Menschheit Massenarmut, Umweltzerstörung und Krieg in Kauf nehmen und heute vor der größten<br /> anzunehmenden Katastrophe der Weltkulturgeschichte stehen, statt in allgemeinem Wohlstand auf kaum noch vorstellbarem technologischem Niveau in einer sauberen Umwelt und selbstverständlichem<br /> Weltfrieden zu leben? Die Antwort auf diese Frage führt über das größte Mysterium der modernen Kunst zum größten Geheimnis der Menschheit:<br /> <br /> "Man bedenke, es handelt sich nur um einen Roman. Die Wahrheit wird – wie stets – weit erstaunlicher sein."<br /> <br /> Arthur C. Clarke, Vorwort zu "2001"<br /> <br /> Der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation setzt die Überwindung der Religion (Erkenntnisprozess der Auferstehung) voraus: http://www.juengstes-gericht.net
Antworten