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Was wir wollen: Positiven Frieden vorwärts bringen und paziwiefe Kultur schaffen. "Give peace a chance" - "La paix est votre chance" - "Si vis pacem, para pacem" - "Paco estas (via) ŝanco" - "Viva pacisma politiko"

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Buch: Private Military Companies - Akteure in rechtlichen Grauzonen

In den 1990er Jahren setzte der Prozess der globalen Privatisierung der Sicherheit ein, welcher zunehmend eine ernste Bedrohung für das staatliche Gewaltmonopol und auch für die Weltordnung darstellt. Die den Staaten zuvor exklusiv zustehenden Sicherheitsleistungen werden heute in großem Umfang von Private Security Companies (PSCs) und Private Military Companies (PMCs) erbracht, die sämtliche militärischen Dienstleistungen abdecken, deren es zur Kriegsführung bedarf. So wurde selbst der Krieg, der nach Clausewitz allein Staaten zusteht, privatisiert. PMCs stellen quasi die "Söldner des 21. Jahrhunderts" dar. Um den von der PMC-Branche ausgehenden Gefahren regulierend entgegen zu wirken und das staatliche Gewaltmonopol zu bewahren beziehungsweise dort, wo es schon verloren scheint, wieder zurück zu gewinnen, bedarf es gesetzlicher Kontrolle. Auf internationaler und nationaler Ebene bestehen gesetzliche Regelungen bezüglich PMCs. Der Autor analysiert diese umfassend. Er untersucht, ob die bestehenden gesetzlichen Regelungen für PMCs auf internationaler und/oder nationaler Ebene geeignet sind diese zu regulieren, oder ob internationales und nationales Recht dem Phänomen PMC nicht schon gerecht werden. Das Buch richtet sich unter anderem an Politiker, Militärs, humanitäre Akteure, Politikwissenschaftler und alle anderen Interessierten.

Quelle: http://www.amazon.de/Private-Military-Companies-rechtlichen-Grauzonen/dp/3836403374/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1318971904&sr=1-2

siehe auch:Geheimdienstmission: Blackwaters Killerrätsel von Hamburg

-UN - Konvention gegen Straffreiheit für Söldner in Arbeit

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Die Kriegs-AGs: Über den Aufstieg der privaten Militärfirmen

Firmen, die am Krieg verdienen, wollen ihren Markt ausweiten. Sie wollen und brauchen mehr Krieg.

Der westafrikanische Staat Sierra Leone war beinahe verloren. Aufständische kontrollierten fast das gesamte Land. Ihr Markenzeichen war das Abhacken von Gliedmaßen. Plötzlich verloren die Aufständischen, ihr Hauptquartier wurde zerstört, in Sierra Leone brach der Frieden aus. Im Balkankrieg siegte Serbien über Kroatien. Buchstäblich über Nacht waren die kroatischen Milizen in eine professionelle Armee verwandelt, wurde Serbien an den Verhandlungstisch gebombt und geschossen.

In beiden Fällen gewannen Privatfirmen den Krieg. Firmen wie Executive Outcomes in Südafrika oder MPRI in den USA übernehmen mehr und mehr im Outsourcing die komplette Kriegsführung für Staaten. Heute gibt es mehrere hundert dieser privaten Kriegsfirmen, ihr Gesamtumsatz wird auf über 100 Milliarden Euro geschätzt. Kriegsführung ist eine der größten Wachstumsbranchen der Welt: Ihre Umsätze verdoppeln sich fast jedes Jahr. Die Firmen sind Kriegsgewinnler im wahrsten Sinne des Wortes, gekämpft wird um und für den Profit. Die regulären Truppen im Irak werden zunehmend von ebenfalls uniformierten und bewaffneten Angestellten von Privatunternehmen ersetzt. Zwei Privatfirmen, CACI und Titan Corp., sind in den Folterskandal von Abu Ghraib verwickelt.

Das Buch über private Militärfirmen wurde von Peter Warren Singer geschrieben. Singer ist Analyst beim Brooking-Institute. Sein Buch "Die Kriegs-AGs" hatte seinen Anfang als Doktorarbeit und ist entsprechend präzise recherchiert und dokumentiert. Dieses Buch kann die Perspektive verändern, aus der der Mensch die Geschichte und die derzeitigen politischen Veränderungen betrachtet.

Singer beschreibt in seinem Buch zum ersten Mal umfassend die militärische Serviceindustrie und ihren Einfluss. Das Buch verschafft einen beeindruckenden Überblick über die Aktivitäten von MPRI, Airscan, Dyncorp, Brown & Root und jede Menge anderer Firmen, die wahlweise Truppen in den Kampf schicken, Militärstützpunkte aufbauen und unterhalten, Guerillagruppen ausbilden, Luftüberwachung bereitstellen, Putschs ausführen oder niederschlagen und Länder wieder aufbauen können, die von Kriegen gerade zerstört worden sind.

Singer sieht Gefahren in dieser Entwicklung. Für die Demokratie, für die Menschenrechte, für die nationale Sicherheit.

- Die private Militärbranche - privatized peace-keeping?

Gekaufter Frieden?: Der Einfluss privater Militärfirmen auf die Konfliktentwicklung in schwachen Staaten

- Blackwater: Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt

- Krieg als Dienstleistung. Private Militärfirmen zerstören die Demokratie

- Literaturbericht - Rezension zu "Blackwater" von Jeremy Scahill

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