Was wir wollen: Positiven Frieden vorwärts bringen und paziwiefe Kultur schaffen. "Give peace a chance" - "La paix est votre chance" - "Si vis pacem, para pacem" - "Paco estas (via) ŝanco" - "Viva pacisma politiko"
Wie aus einer Untersuchung des britischen Overseas Development Institute (ODI) hervorgeht, haben die Eurokrise und die deutschen Spardiktate gravierende Folgen für zahlreiche Länder in der sogenannten Dritten Welt.[1]
Weil die Wirtschaftstätigkeit in Krisenstaaten wie etwa Griechenland, Portugal, Spanien und Italien eingebrochen ist, verzeichnen zahlreiche Länder des globalen Südens Einbrüche bei ihren Ausfuhren, bei ausländischen Investitionen, in der Entwicklungshilfe und auch bei den Rücküberweisungen von in Europa arbeitenden Migranten.
Laut ODI könnten sich die aus der Krise und der Austeritätspolitik resultierenden Verluste allein in den Jahren 2012 und 2013 auf 238 Milliarden US-Dollar belaufen - fast eine Viertelbillion.
Einzelnen Staaten drohen katastrophale Folgen. Côte d'Ivoire etwa erwirtschaftet dem ODI zufolge 17 Prozent ihres Inlandsprodukts aus Exporten in die EU. Die Kapverden liefern 90 Prozent ihrer Exporte nach Europa. Das Bruttoinlandsprodukt Tadschikistans hängt zu 40 Prozent von Geld ab, das tadschikische Migranten aus der EU in ihr Herkunftsland überweisen. All dies ist nun aufgrund der Eurokrise in Gefahr.
[1] Euro-Krise bringt armen Ländern starke Verluste; <http://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=8517:euro-krise-bringt-armen-laendern-starke-verluste&catid=92:finanzkrise&Itemid=100041>
Quelle: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58360