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Was wir wollen: Positiven Frieden vorwärts bringen und paziwiefe Kultur schaffen. "Give peace a chance" - "La paix est votre chance" - "Si vis pacem, para pacem" - "Paco estas (via) ŝanco" - "Viva pacisma politiko"

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Finance Watch geht an den Start

Finance Watch hat heute öffentlich seine Gründung bekannt gegeben und
eine Liste der teilnehmenden Organisationen veröffentlicht - darunter
u.a. der Europäische Gewerkschaftsbund, der Europäische
Verbraucherschutzverband, der Europäische Kleinaktionärsverband, Attac
France, verschiedene Entwicklungs-NGOs, Freunde der Erde (BUND) und
Transparency International. Ab Sommer wird Finance Watch in Brüssel als
Gegengewicht zur sehr einflussreichen Lobby der Finanzindustrie
arbeiten und kritische, kompetente Expertise zur Verfügung stellen.

Die Gründung der Organisation beruhte auf einem gemeinsamen Aufruf von 200 Europaabgeordneten und KollegInnen aus den nationalen Parlamenten (www.callforfinancewatch.org). Jetzt werden sie sich aus den Entscheidungsgremien der Organisation zurückziehen, um eine tatsächliche Unabhängigkeit zu gewährleisten.

FinanceWatch sucht nun bis Mai als individuelle Mitglieder qualifizierte, aber kritische FinanzmarktexpertInnen ohne relevante Interessenskonflikte, die die Mitgliedsorganisationen ergänzen.

Auch größere, finanzielle Beiträge werden derzeit noch gesucht, um sicherzustellen, dass FinanceWatch mit voller Kraft starten kann.
--

Nachwehen der Finanzkrise: Gegenlobby zur Bankenbranche legt los

Exklusiv Rund 30 europäische Verbände und NGOs haben sich in der Lobbygruppe Financewatch zusammengetan. Sie wollen dem Einfluss der Finanzbranche entgegentreten. von Martin Kaelble, Berlin

Nach Informationen der FTD sind darunter die Nichtregierungsorganisationen (NGOs) Oxfam und Transparency International, der Europäische Kleinanlegerverband Euroinvestors, der Europäische Gewerkschaftsbund und der EU-Verbraucherschutzverband BEUC.
Im Sommer will die Brüsseler Organisation mit einem Team von rund zehn Festangestellten die operative Arbeit aufnehmen. Im Juni findet die erste Mitgliederversammlung statt: Dann soll ein Aufsichtsgremium mit sieben Personen gewählt werden.
Mit der Gründung wollen die Verbände einen gefühlten Mangel an Fachwissen außerhalb der Finanzbranche beheben. Eine Gruppe von EU-Parlamentariern fast aller Fraktionen hatte die fehlende Expertise im vergangenen Sommer in einem Aufruf zur Gefahr für die Demokratie erklärt. Die Abgeordneten forderten damals die Bildung einer neuen Organisation und wurden damit zu deren Initiatoren. In der nun gegründeten Lobbygruppe werden Parlamentarier nach Angaben des Grünen-Europaabgeordneten Sven Giegold allerdings nur im Beirat sitzen.
Auch Einzelpersonen sollen Financewatch beitreten können. Bisher gibt es über 1000 Anfragen. Laut Satzung dürfen die Mitglieder allerdings nicht selbst in der Finanzbranche engagiert sein. "Eine gute Mischung ist wichtig, damit nicht Interessen einzelner Organisationen oder Parteien Überhand gewinnen", sagte Udo Bullmann, EU-Abgeordneter der SPD und Mitinitiator von Financewatch.
Die Finanzierung für das Projekt ist nach FTD-Informationen noch nicht komplett, steht aber zu weiten Teilen. Die Finanzierungsstruktur soll dabei nach dem Willen der Gründer besonders transparent gestaltet werden, um eine Einflussnahme der Finanzbranche zu verhindern.
Quelle: http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:nachwehen-der-finanzkrise-gegenlobby-zur-bankenbranche-legt-los/60038077.html
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