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Bei aktuellen nationalen Streiks und Demonstrationen stehen die Panamaer brutalen Aufstandsbekämpfungseinheiten der Polizei gegenüber. Bis heute sind mindestens sechs Tote Aktivisten zu beklagen. Die Bewegung begann mit einem Streik der Bananenarbeiter Anfang Juli in der Provinz Bocas del Toro, an der Grenze zu Costa Rica. Die Bewegung wehrte sich gegen das kontrovers diskutierte "Gesetz 30". Dieses Gesetz hebelt unter anderem die Gewerkschaften in privaten Unternehmen aus, negiert die Tarifverträge und schafft die Notwendigkeit ab, Studien zur Umweltbelastung von Bauvorhaben durchzuführen.
"In wenigen Worten formuliert ist es ein Attentat auf soziale Rechte und den Umweltschutz in unserem Land", sagt Silvestre Díaz, Sprecher der Nationalen Front für die Verteidigung von wirtschaftlichen und sozialen Rechten in Panama (FRENADESO).
Mit dem Ziel, das Gesetz wieder abzuschaffen, haben Gewerkschaftsverbände und soziale Organisationen am 14. Juli einen landesweiten Generalstreik durchgeführt. Im ganzen Land sind Spezialeinheiten der Polizei, die speziell zur Aufstandsbekämpfung ausgebildet wurden, mit brutaler Gewalt gegen die Protestierenden vorgegangen. Dabei wurden Hunderte Aktivisten ohne Rücksicht auf grundlegende Menschenrechte festgenommen.
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