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Was wir wollen: Positiven Frieden vorwärts bringen und paziwiefe Kultur schaffen. "Give peace a chance" - "La paix est votre chance" - "Si vis pacem, para pacem" - "Paco estas (via) ŝanco" - "Viva pacisma politiko"

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Riester-Anbieter investieren in (illegale) Waffen

Riester-Sparer müssen damit rechnen, dass ihr Geld auch bei Waffenherstellern investiert wird. Das ergab eine Untersuchung der Stiftung Warentest.

Nur 12 von über 170 befragten Finanzinstitute vermuten kein, Geld bei Rüstungsunternehmen angelegt zu haben. Viele Banken und Versicherungen wollten keine Angaben darüber machen, wo die Kundengelder angelegt würden, berichtet die Zeitschrift "Finanztest".

Ethik als Richtlinie für die Anlage spiele bei Riester-Rentenversicherungen kaum eine Rolle, erklärt die Stiftung. So fanden die Tester in einigen Riester-Fonds Aktien von US-amerikanischen Waffenproduzenten. Einige der Unternehmen produzieren den Angaben zufolge auch die weltweit geächteten Streubomben.

Viele Versicherungen wollten den Testern nichts Genaues über ihre Investments verraten. Sie teilten lediglich mit, das Geld in großen Indizes anzulegen. Doch in einigen der Indizes seien auch Waffenhersteller gelistet, erklärt "Finanztest". Auch die meisten Banken ließen sich nicht in die Karten schauen. Sie wollten gar keine Angaben zu ihrer Geschäftspraxis machen.

Allerdings gebe es auch gute Beispiele. Sie seien sowohl unter ethischen als auch unter finanziellen Gesichtspunkten zu empfehlen.

Streubomben sind international seit August 2010 geächtet. In Deutschland ist die Herstellung solcher Waffen seit Juni 2009 sogar verboten.

 

Quelle: http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/test/Streubomben-in-Riester-Vertraegen-Auf-vermintem-Gelaende-4180804-4182063

oder

http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/test/Streubomben-in-Riester-Vertraegen-Auf-vermintem-Gelaende-4180804-4188157

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Vorschau: Feature am 25.01.2011 · 19:15 Uhr
Eine Streubombe mit mehr als 600 Sprengkörpern, aufgenommen in der Nähe der libanesischen Stadt Ouazaiyeh. (Bild: AP) Eine Streubombe mit mehr als 600 Sprengkörpern, aufgenommen in der Nähe der libanesischen Stadt Ouazaiyeh. (Bild: AP)
Tödliche Rendite

Die verborgenen Geschäfte mit Streubomben

Von Sigrid Dethloff

Seit August 2010 ist das Streubomben-Verbotsabkommen von Oslo in Kraft. Doch diese Waffen sind gefragt wie eh und je. In Nichtunterzeichnerstaaten wie den USA, Südkorea oder auch Singapur wird Streumunition weiterhin produziert. Die Aktien sind lukrative Anlagen und auch viele Finanzinstitute in der EU greifen zu: Sie investieren in "tödliche Renditen".

Wie kann es sein, dass dies in EU-Staaten geschieht, die das Völkerrechtsabkommen zur Ächtung von Streubomben unterzeichnet und ratifiziert haben? Wie kann es sein, dass deutsche Banken und Versicherungen dabei sogar zu den führenden Investoren gehören?

Eine Recherchereise über Berlin, Amsterdam, Den Haag, Brüssel und Oslo verschafft Einblicke in die Intransparenz der Finanzmärkte und die Unwissenheit von Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft.

Produktion: DLF/WDR 2011

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