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Die bundesweit 22.000 Zivilbeschäftigten bei ausländischen Streitkräften erhalten wohl bald mehr Geld. Das ist das vorläufige Ergebnis der vierten Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft ver.di und den Arbeitgebern. Eine Entscheidung steht aber noch aus.
Nach Angaben von ver.di am Freitag wurde eine Einmalzahlung von 500 Euro für die Zeit bis zum Jahresende ausgehandelt. Ab Januar soll es dann eine einheitliche Lohnerhöhung um 30 Euro geben, für Auszubildende um 15 Euro. Aber: Bis zum 2. Juli müssen die Arbeitgeber dem neuen Tarifvertrag zustimmen. Die US-Armee hatte bislang die Forderungen abgelehnt und auf die Haushaltssperre in den USA verwiesen. In den vergangenen Wochen hatten die Beschäftigten immer wieder gegen die Sparpläne protestiert.
Allein in Ramstein arbeiten rund 2000 Zivilbeschäftigte
Von den rund 22.000 Zivilbeschäftigten bei ausländischen Streitkräften in Deutschland arbeiten rund 8.000 in Rheinland-Pfalz, die meisten davon bei den US-Streitkräften in der Westpfalz und knapp 3000 in Bayern. Die US-Armee ist mit etwa 18.000 zivilen Beschäftigten größter Arbeitgeber.
Quelle: http://www.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++343a6b5e-d4fa-11e2-bc76-52540059119e
Kommentar: Die restlichen 4000 Zivilbeschäftigten bei ausländischen Streitkräften arbeiten vermutlich in NATO-Einrichtungen und in Binationalen Verbänden. Meines Wissens gibt es inzwischen keine reine russische, britische noch französische Kaserne mehr in der BRD.