Aus diesem Grund haben wir uns zusammengeschlossen, um die erste Europäische Bürgerinitiative (EBI) zu starten, die uns unser Recht zu helfen zurückgibt: #WelcomingEurope!
Durch dieses Instrument direkter Demokratie, können wir die Europäische Kommission und das Europäische Parlament zwingen, auf unsere Forderungen zu reagieren.
Fordere die Kommission auf, um:
- Die Kriminalisierung von Solidarität in allen EU Mitgliedstaaten zu unterbinden;
- Europäische Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen, die Schutz für Menschen anbieten wollen, die vor Verfolgung geflohen sind;
- Zugang zu effektivem Rechtsschutz zu garantieren, der allen Opfern von Missbrauch und Ausbeutung zusteht.
Schließe dich uns an und unterschreibe die Bürgerinitiative. Warum ist das wichtig?
Solidarität mit Menschen in Not
Wussten Sie, dass Sie dafür bestraft werden können, wenn Sie jemandem in Not helfen? Essen auszugeben, eine Fahrt anzubieten, ein Ticket für jemanden zu kaufen oder eine Familie vor dem Ertrinken zu retten, reicht in vielen EU Mitgliedstaaten aus, um mit Geld- oder Haftstrafen belegt zu werden. Menschen werden „Menschenhändler“ genannt für die Hilfe, die sie anderen anbieten. Dies ist möglich, weil das EU Recht zwischen Menschenhandel, Schmuggel und humanitärem Beistand unterscheidet. Da die Europäische Kommission sich weigert, diesen rechtlichen Missstand zu beheben, werden Europäische Bürgerinnen und Bürger dies selbst tun.![]()
Viele von uns sind bereit, jene willkommen zu heißen und Schutz anzubieten, die sich in ihrer Not an uns wenden. Als Europäische Bürgerinnen und Bürger empfinden wir es als Schande, dass Menschen, die vor Verfolgung fliehen, ihr Leben riskieren müssen, um ein sicheres Ufer zu erreichen. Viele Europäerinnen und Europäer wollen Leben retten und legale und sichere Wege anbieten, um Menschen Schutz zu gewähren – und dies sollte ihnen möglich sein! Durch gemeinschaftliche Förderprogramme ist diese Möglichkeit gegeben. Einreise sowie schnelle und einfache Wege sich zu integrieren, werden durch solche Programme über Sponsoren und Förderer ermöglicht. Derlei gemeinschaftliche Förderprogramme haben bereits Wirkung gezeigt. Dennoch gibt es (bisher) keine eigene EU Budgetlinie hierfür.![]()
Wir fordern ein Rechtssystem, das alle Menschen schützt. Die meisten Nicht-EU Bürgerinnen und Bürger, die Opfer von Menschenhandel, Kriminalität oder Menschenrechtsverletzungen werden, haben allerdings keinen Zugang zu Rechtsschutzmechanismen oder zögern aus Angst vor Abschiebung, ihre Rechte einzuklagen. Dies wäre nicht länger der Fall, wenn Beschwerdeverfahren unter EU Recht effektiver und für alle gleichermaßen zugänglich wären. Wir fordern die EU Kommission daher auf, ihren Bürgerinnen und Bürgern zuzuhören und ein funktionierendes Rechtssystem zum Schutz aller Opfer von Ausbeutung und Menschenrechtsverletzungen einzuführen.
Jetzt aktiv werden und unsere Europäische Bürgerinitiative unterzeichnen: #WelcomingEurope.
