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Was wir wollen: Positiven Frieden vorwärts bringen und paziwiefe Kultur schaffen. "Give peace a chance" - "La paix est votre chance" - "Si vis pacem, para pacem" - "Paco estas (via) ŝanco" - "Viva pacisma politiko"

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Rüstungs-Konzern Rheinmetall schluckt norwegischen Konzern Simrad Optronics

Der deutsche Rüstungs-Konzern Rheinmetall übernimmt den
norwegischen Konzern Simrad Optronics ASA, der ebenfalls im
Waffengeschäft tätig ist. Am 6. Mai war ein öffentliches Übernahmeangebot
an die Aktionäre der Gesellschaft erfolgt und am Ende des sogenannten
Squeeze-Out hält Rheinmetall 100 Prozent der Anteile von Simrad
Optronics. Der norwegischen Konzern ist ein international tätiger
Anbieter von Komponenten für fernbedienbare Waffenstationen, von elektro-
optischen Geräten und Upgrades von Waffen-Systemen.

Das Rüstungsgeschäft brachte für Rheinmetall auch im Krisenjahr 2009
beträchtliche Gewinne. Der Auftragseingang in diesem Bereich wuchs um 83
Prozent. Anfang dieses Jahres schlossen Rheinmetall und MAN ein Joint
Venture, um das Geschäft mit militärischen Radfahrzeugen zu bündeln.
(Siehe unseren Artikel v. 13..01.10) Ein Verkaufsschlager von Rheinmetall
ist der Fuchs, der an die NATO und an weltweit acht Länder verkauft
wurde.

Die deutsche Rüstungsindustrie behauptet seit 2006 Platz 3 auf der Top
Ten der weltweit größten Waffenexporteure. Rheinmetall zählt neben den
Rüstungs-Konzernen Kraus-Maffei Wegmann (Panzer), Thyssen-Krupp und
Lürssen (Kriegsschiffe), HDW (U-Boote), EADS/Daimler (Transportflugzeuge,
Militär-LkW), Diehl (der Konzern, der angeblich keine Streumunition
herstellt) und Heckler&Koch (Kleinwaffen) zu den Großen im Geschäft mit
dem Tod.

 

Quelle: cl.politik.frieden

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