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4. Januar 2011 2 04 /01 /Januar /2011 14:28

Noch in diesem Frühjahr will die US-Luftwaffe ein neues Überwachungssystem in Afghanistan einsetzen, berichtet die Washington Post. Das bedrohlich Gorgonenblick (Gorgon Stare) genannte System aus neun Videokameras wird in Echtzeit Bilder von den Bewegungen der Menschen einer ganzen Stadt senden können, die jetzigen Drohnenkameras können nur immer einen kleinen Ausschnitt aufnehmen. "Wir können alles sehen", heißt es ebenso drohend und beschwörend.  telepolis 03.01.2011

"Wir können alles sehen" - Mit einem Überwachungssystem für Drohnen will die US-Luftwaffe ganze Städte beobachten können http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33953/1.html 

Auf 1114 bis 1712 werde die Zahl der Opfer geschätzt, die zwischen 2004 und dem 15. September 2010 durch Drohnen getötet wurden, sagte Noel Sharkey, einer der Gründer des Komitees, Rüstungskontrolle für Kampfroboter

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 Strafanzeige wegen eines Drohnen-Angriffs

Nach der Anzeige gegen den Präsidenten des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, wegen Beihilfe zum Mord prüfen die zuständigen Behörden den Fall. Dabei geht es um die Frage, ob bei einem US-Drohnenangriff im Oktober 2010 auch ein deutscher Staatsangehöriger ums Leben kam. „Der Prüfvorgang läuft“, sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe der FR.

Ein Richter hatte Strafanzeige gegen Ziercke gestellt. Er wirft dem BKA-Chef vor, ausländische Staaten über die Einreise von Deutschen zu unterrichten, die unter Terrorverdacht stehen, auch wenn die Beweislage für eine Anklage nicht ausreiche.

Quelle: http://www.fr-online.de/politik/bundesanwalt-prueft-anzeige/-/1472596/5174526/-/index.html

 

Generalbundesanwaltschaft führt Vorermittlungen gegen BKA-Chef

Die Generalbundesanwaltschaft prüft die Verwicklung deutscher Stellen in einen tödlichen US-Drohnenangriff in Pakistan. Eine entsprechende Strafanzeige gegen BKA-Präsident Jörg Ziercke wegen Beihilfe zum Mord ist nach Informationen der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Mittwoch-Ausgabe) von der Staatsanwaltschaft Wiesbaden an die Bundesanwaltschaft abgegeben worden. Auch dort habe es bereits einen "Beobachtungsvorgang" gegeben. Dieser richtet sich auf das Schicksal eines deutschen Staatsbürgers, der bei einem Militärschlag auf mutmaßliche Islamisten am 4. Oktober vergangenen Jahres in Pakistan getötet worden sein soll. Der Grünen-Rechtspolitiker Jerzy Montag begrüßte die Vorermittlungen. "Es wäre ein Skandal, wenn ein solcher Vorgang ohne Überprüfung bleiben würde", sagte Montag der Rheinischen Post.
"Irgendeiner war Täter, das ist doch klar", betonte er. Die Bundesanwälte hätten unter anderem die Frage zu prüfen, ob deutsche Sicherheitsberhörden Informationen lieferten, die letztlich zu dem Militärschlag führten.

Originaltext: Rheinische Post
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30621

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Published by Entrüster - in Afghanistan
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