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Die Auktion von sechsmonatigen Wertpapieren spülte mehr als 3,5 Milliarden Euro in die Staatskasse, teilte die für das Schuldenmanagement verantwortliche Finanzagentur mit. Die Durchschnittsrendite für die Investoren lag mit minus 0,009 Prozent im negativen Bereich. Sprich: Der Bund erhält von Käufern der Papiere unter dem Strich eine kleine Prämie für die Geldverwahrung.
Trotzdem war die Nachfrage groß: Der Bund hätte auch doppelt so viele Papiere loswerden können. Bei der Premiere in diesem Jahr am 2. Januar hatte der Staat mehr als vier Milliarden Euro mit zweijährigen Bundesschatzanweisungen eingenommen. Hier gaben sich die Anleger mit einem Mini-Zins von 0,01 Prozent zufrieden.
Bundesfinanzminister Schäuble will sich in diesem Jahr 250 Milliarden Euro am Kapitalmarkt leihen. Mit dem Geld müssen alte Schulden zurückgezahlt und das Defizit im neuen Haushalt geschlossen werden.
Der Bund profitiert in der Schuldenkrise, bei 21 der insgesamt 70 Auktionen im vergangenen Jahr musste er keine Zinsen an seine Gläubiger zahlen, sondern kassierte eine Prämie. Erstmals gelang das vor ziemlich genau einem Jahr also Mitten in der sogenanten Eurokrise.
Quelle: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bund-verdient-geld-mit-schulden100.html
siehe auch: Steuerschätzung: Die Lage ist desolat
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