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5. Januar 2014 7 05 /01 /Januar /2014 15:43

Geben Sie Ihre Bewertung ab und entscheiden Sie so mit, welcher Bewerber den Fairtrade-Award-Publikumspreis 2014 erhalten soll.

Das Publikumsvoting läuft bis zum 13.02.2014 um 24:00 Uhr.

Mehr Informationen zu den Hintergründen des Awards

Mein Tip warum dieses Projekt den Publikumspreis erhalten sollte:

  Mehr als 10 Jahre leere Versprechungen der Schokoladenunternehmen sind genug. Wir lieben Schokolade und es ist uns nicht egal, unter welchen Bedingungen der wichtigste Rohstoff für den süßen Genuss produziert wird.

INKOTA-netzwerk:  Mit der Kampagne „Make Chocolate Fair!“ setzen wir uns für menschenwürdige Arbeitsbedingungen und faire Preise im Kakaoanbau ein. Wir fordern die Schokoladenhersteller auf, endlich zu handeln.

Seit Kampagnenstart im Juni 2013 haben 15.000 Menschen die Petition „Make Chocolate Fair!“ unterschrieben.

In 16 Ländern unterstützen Organisationen die Forderungen an die Schokoladenindustrie. Aktionen wie der Streik der Weihnachtsmänner fanden ein breites Medienecho.

http://www.fairtrade-deutschland.de/typo3temp/pics/cf0315a0f1.jpgMit einer Wanderausstellung, Veranstaltungen und einer Tour mit dem ChocoMobil kreuz und fair durch Europa informieren wir über Missstände im Kakaosektor und Handlungsmöglichkeiten für VerbraucherInnen.

Wir haben es in der Hand: gemeinsam können wir dazu beitragen, dass Millionen Kakaobauern ein besseres Leben haben.

Darum geht es beim Projekt:

Hungerlöhne, ausbeuterische Kinderarbeit und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen bestimmen die Lebensrealität von Millionen Menschen in den Kakaoanbaugebieten. Gleichzeitig streichen eine Handvoll großer Schokoladenunternehmen hohe Gewinne für ihre Produkte ein.

Mit der Kampagne Make Chocolate Fair!  fordert INKOTA Schokoladenunternehmen auf, mehr Gerechtigkeit und mehr Nachhaltigkeit im Kakaoanbau zu schaffen.

Im Sommer 2013 fiel der Startschuss zur Kampagne. INKOTA-AktivistInnen machten mit einer Protestaktion vor dem Brandenburger Tor darauf aufmerksam, dass noch immer hunderttausende Kinder auf Kakaoplantagen arbeiten müssen. Seitdem ist die Kampagne rasant gewachsen.

Organisationen aus 16 europäischen Ländern beteiligen sich inzwischen an der Kampagne. Make Chocolate Fair! richtet sich mit vier Forderungen an die Schokoladenindustrie, für die bis Mitte 2015 100.000 Unterschriften gesammelt werden sollen:

o Kakaobauern müssen einen fairen Preis erhalten;

o Menschen- und Arbeitsrechte müssen entlang der gesamten Wertschöpfungskette eingehalten werden und ausbeuterische Kinderarbeit so schnell wie möglich aufgehoben werden;

o Es muss Trainings für Kakaobauern geben, damit diese nachhaltige, diversifizierte und umweltschonende Anbaumethoden anwenden;

o Schokoladenunternehmen müssen unabhängige Zertifizierungs- und Kontrollsysteme anwenden.

Um KonsumentInnen über die gravierenden Missstände im Kakaoanbau zu informieren und zum Mitmachen in der Kampagne zu mobilisieren, sind Hunderte von Veranstaltungen, Ausstellungen, Begegnungsreisen mit Gästen aus Kakaoanbauländern und Aktionen geplant.

Im Dezember 2013 unterstützten sogar die Weihnachtsmänner Make Chocolate Fair! mit einem Streik. Sie verkündeten, dass sie es nicht länger mit ihrem Gewissen vereinbaren können, Schokolade an Kinder zu verteilen, in der ausbeuterische Kinderarbeit steckt.

Ein Höhepunkt der Kampagne ist die ChocoMobil-Tour im Sommer 2014. Drei Monate lang wird das ChocoMobil – ein bunt dekorierter Bus mit viel fairer Schokolade – durch Europa touren und mit Events Menschen für die Kampagne mobilisieren und mit dem Sammeln von tausenden Unterschriften den Druck auf die Schokoladenunternehmen erhöhen.

 

Das sind die Beweggründe für das Projekt:

Die bittere Wahrheit über Schokolade ist: Noch immer leiden fast 5,5 Millionen Kakaobauern und –bäuerinnen unter Hunger und Armut. Viele Kakaobauern müssen mit einem Verdienst von unter 1,25 US-Dollar pro Tag auskommen und leben damit unter der absoluten Armutsgrenze. Allein in der Elfenbeinküste und in Ghana arbeiten fast zwei Millionen Kinder auf Kakaoplantagen, hunderttausende von ihnen unter ausbeuterischen Bedingungen.

In Deutschland kann kaum jemand der süßen Versuchung von Schokolade widerstehen. Pro Kopf und Jahr konsumieren wir durchschnittlich 10 Tafeln Schokolade. Doch die meisten Menschen wissen gar nicht, woher der Kakao in der Schokolade stammt. Das möchte INKOTA ändern und informiert mit der Kampagne Make Chocolate Fair! über die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kakaobauern.

Doch INKOTA möchte nicht nur Informieren, sondern Menschen zum Mitmachen mobilisieren. Denn KonsumentInnen haben Macht. Sie können mit ihrer Kaufentscheidung ein Zeichen setzen. Sie können dem Hersteller ihrer Lieblingsschockolade mitteilen, dass es ihnen nicht egal ist, unter welchen Bedingungen Kakaobauern leben und arbeiten. Sie können faire Schokolade von der Schokoladenindustrie einfordern.

Die Schokoladenindustrie macht beachtliche Gewinne. Allein 2012 lag der Nettoumsatz bei 80 Milliarden US-Dollar. In der Vergangenheit hat die Schokoladenindustrie immer wieder versprochen, die Situation im Kakaoanbau zu verbessern.

Für die Mehrheit der Menschen in den Kakaoanbauländern hat sich aber nichts verändert. Es ist Zeit, dass die Schokoladenindustrie an ihre Versprechen erinnert und von KonsumentInnen zum schnellen Handeln aufgefordert wird.

http://www.inkota.de/

Aktionstreffen 2014: „Prekär ist nicht fair”

Am 7.-8. Februar 2014 findet das Aktionstreffen der Kampagne für Saubere Kleidung in Hattigen statt. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen!

siehe auch: Schiere Verzweiflung zwingt Tausende Afrikaner ihre Heimat zu verlassen

- Unions mobilize around the world against precarious work

- Bangladesch: Hunderttausende Textilarbeiter protestieren gegen Arbeitsbedingungen

- Das T-Shirt aus Bangladesch - Eine Näherin erzählt

- Panama: Soziale Organisationen laufen gegen neoliberale Politik Sturm

Aktionsstart: Menschenwürdige Arbeit durchsetzen – bei uns und weltweit!

- Fairtrade und ländliche Entwicklung

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