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4. Juni 2014 3 04 /06 /Juni /2014 14:45

Europa trägt eine besondere Verantwortung für den Frieden. Doch hundert Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges steht es mit dem Konflikt in der Ukraine vor einer seiner größten Herausforderungen.

Wohin steuert die Ukraine? Wird es einen Rückfall in überwunden geglaubte Zeiten geben? Kann Europa die Gefahr eines zwischenstaatlichen Krieges, eines Bürgerkrieges oder eines neuen Kalten Krieges abwenden? Wie belastbar ist das Friedensprojekt Europa? Wir gehen diesen Fragen nach, erörtern Konsequenzen und schlagen Alternativen vor.

In unserem Schwerpunkt „Europa: Friedensprojekt am Ende?“ nehmen wir die im Rahmen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik für Krisenbewältigung und Konfliktverhütung geschaffenen Institutionen, Instrumente und operativen Fähigkeiten der EU in den Blick.

Wir regen an, Für und Wider einer europäischen Armee, die u.a. im Koalitionsvertrag der Bundesregierung als Ziel verankert ist, endlich öffentlich zu debattieren.

Wir erörtern Potenziale europäischer Polizeikräfte, hinterfragen kritisch die Praktiken europäischer Grenzschutzpolitik und untersuchen die europäische Antiterrorpolitik einschließlich ihrer bürgerrechtlichen Konsequenzen.

Zudem fragen wir nach dem Einfluss von Religion auf Gewaltkonflikte.

Mit dem Westfälischen Frieden aus der Politik verbannt, ist Religion mittlerweile wieder in die internationale Politik zurückgekehrt. Ihre Rolle indes scheint ambivalent: Einerseits wird sie häufig mit Gewalt in Verbindung gebracht, andererseits birgt sie aber auch ein Friedenspotenzial.

Zunehmend droht der Cyberspace zu einem neuartigen Schauplatz der Kriegsführung zu werden. Bereits heute nutzen ihn mächtige Staaten für Spionage, Sabotage und Kriegsvorbereitung. Inwieweit kann er aber auch selbst zu einem Ziel von Angriffen werden?

Schließlich widmet sich das Friedensgutachten aktuellen Brennpunkten. Es analysiert die dramatischen Entwicklungen in Syrien, diskutiert die Zukunft Afghanistans, die mit dem Abzug der meisten internationalen Truppen höchst ungewiss ist, und setzt sich mit den Risiken für die Stabilität seines Nachbarn Pakistan auseinander.

Das Friedensgutachten 2014 ist ein Gemeinschaftsprojekt von fünf deutschen Friedensforschungsinstituten. Die Gesamtredaktion lag in diesem Jahr bei der FEST.

Die Herausgeberinnen und Herausgeber stellen das Friedensgutachten Anfang Juni bei der Bundespressekonferenz in Berlin vor. Es folgen Gespräche mit Bundestagsabgeordneten in Ausschüssen und Fraktionen, mit Ministerialbeamten und Vertretern der Friedensbewegung.

Quelle: http://www.friedensgutachten.de/index.php/id-2014.html

- http://www.deutschlandfunk.de/jahrbuch-friedens-und-konfliktforschung-zu-viele.1766.de.html?dram:article_id=288170

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Published by Entrüster - in Friedensforschung
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